Kultur

Schräge Tonlagen auf dem Leoganger Asitz

Thomas Gansch ist gern schräg drauf.  SN/Heinz Bayer
Thomas Gansch ist gern schräg drauf.

Im Internet führen Recherchen zu "Humor" sofort zu diesem Namen: Dr. Eckart von Hirschhausen. Der gründete die Stiftung "Humor hilft heilen". Wie recht Herr Hirschhausen hat, war am Donnerstagabend in Leogang zu erleben. Ganz exakt im Asitzbräu auf 1760 Metern. Dort wurde zur "Schlagertherapie" geladen. Das geschah im Rahmen der zweiten Einheit der "Tonspuren". Dieses feine Musikfestival in Leogang setzt Akzente. Auch diesmal.

Der wunderbare Thomas Gansch (Trompete, Gesang) lud mit seinen Kollegen Sebastian Fuchsberger (Gesang, Posaune), Leonhard Paul (Posaune, Gesang), Michael Hornek (Klavier) und Tomaso Huber (Kontrabass) zu einer Therapie der anderen Art. Zum Einsatz kamen Schlager, teils unsägliche Schnulzen mit noch unsäglicheren Texten und dazu herzerwärmende Evergreens. Etwa von Caterina Valente, Vico Torriani, Udo Jürgens und Hildegard Knef.

Gansch und seine Freude luden die 350 Gäste unter anderem ein, ins "Traumboot der Liebe" zu steigen, "Das alte Forsthaus" zu besuchen, und erinnerten sie an den Umstand: "Mit 17 hat man noch Träume …"

Herrlich kitschig, für viele wohl auch besetzt mit persönlichen Erinnerungen, wurde da eine Schlagerparade inszeniert, die nicht lustiger hätte sein können.

Der picksüße Kitsch, oft ja auch ein Seelenpflaster, wurde herrlich überzeichnet und noch süßer. Die Knef mit "Für mich soll's rote Rosen regnen" gewürdigt. Für Gansch & Co. "regnete" es begeisterten Applaus.

Aufgerufen am 23.08.2019 um 11:46 auf https://www.sn.at/salzburg/kultur/schraege-tonlagen-auf-dem-leoganger-asitz-73453360

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