Kultur

SN-Karikaturist ist politischen Modetrends auf der Spur - in der Bachschmiede in Wals-Siezenheim

200 Besucherinnen und Besucher kamen zur Vernissage "Man trägt wieder Kurz" von Thomas Wizany in die Bachschmiede in Wals. Die Spurensuche erfolgt dabei mit 60 politischen Karikaturen. Die Reise geht von US-Präsident Donald Trump bis zu Stadtrat Johann Padutsch.

Wenn SN-Karikaturist Thomas Wizany ruft, ist das Echo groß. Das war am Donnerstagabend in der Bachschmiede in Wals nicht anders: 200 Besucherinnen und Besucher kamen zur Vernissage "Man trägt wieder Kurz - neueste politische Modetrends". Der Künstler zeigte dabei 60 politische Karikaturen aus den vergangenen zwei Jahren. Ganz bewusst zeigt Wizany keine Originale, sondern hochwertige Drucke. Die Drucke sind jene Form seiner Karikaturen, in der sie in den "Salzburger Nachrichten" Tag für Tag abgedruckt werden - im Klein- und im Großformat.

Ein "Winterschlussverkauf" in der Walser Bachschmiede

Wizany ist nicht das erste Mal in der Bachschmiede zu Gast: Im Rahmen der Verleihung des Salzburger Karikaturenpreises als Juror sowie als Gesprächsgast war er schon zweimal am Podium. Bei der Vernissage am Donnerstagabend unter anderem gesehen: Suzanne Harf (Protokollchefin der Salzburger Festspiele), Sängerin Sabina Hank, Sabine und Wolfgang Amanshauser,das Künstlerehepaar Ilse Sprohar und Klaus Klingler und "last but not least" Gerhard Kowald, der ehemalige Zeichenlehrer von Wizany im Doppler-Gymnasium in Salzburg. Die Ausstellung ist noch bis 5. Mai zu sehen. Die Drucke kosten einheitlich 50 Euro - ein "Winterschlussverkauf" (O-Ton Wizany).

Ein neues Bild von Leopold Mozart für die nächste Ausstellung

Die Ausstellung in Wals ist nicht die einzige von Wizany in diesem Jahr: Der SN-Karikaturist gestaltet gerade auch eine Ausstellung über Leopold Mozart

im Mozart-Wohnhaus, die am 4. April ihre Pforten öffnet. "Je intensiver ich mich mit dem Vater von Wolfgang Amadeus Mozart beschäftige, desto interessanter wird die Person. Ein Bild stimmt sicher nicht: Dass Leopold Mozart ein despotischer Vater war, der seine Kinder in der halben Welt zur Schau gestellt hat. Vielmehr war er ein einfühlsamer Pädagoge - und sich der Verantwortung für das große Talent seiner Kinder bewusst." Zudem arbeitet Wizany seit Wochen intensiv am neuen Altar für die Stiftskirche von St. Peter.

Quelle: SN

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