Kultur

So schmeckt Mozart - im ältesten Gasthaus Österreichs in der Salzburger Altstadt

Alfons Schuhbeck begab sich auf kulinarische Spurensuche - in die Zeit von Wolfgang Amadeus Mozart. Das Ergebnis präsentierte der Starkoch zur Halbzeit der Mozartwoche - im Stiftskeller St. Peter. Die Reise führte von Salzburg nach Italien.


Zur Halbzeit bei der Mozartwoche in Salzburg gab es am Mittwochabend einen Leckerbissen für Ohr und Gaumen. Zuerst begeisterten die Wiener Philharmoniker im Großen Festspielhaus. Darauf folgte ein kulinarisches Erlebnis wie zu Mozarts Zeiten im ältesten Gasthaus Österreichs, dem Stiftskeller St. Peter. Und am Herd dirigierte auch ein Weltstar - Alfons Schuhbeck (70) kreierte drei Gänge und spannte dabei auch einen geographischen Bogen von Mozarts Wirken von Salzburg nach Italien.

Zum Start getrüffelte Nudelstangerl aus dem Parmesanlaib

Getrüffeltes Nudelstangerl aus dem Parmesanlaib, ein Hirschkalbsrücken und ein Cassis-Törtchen mit Feige und Pistazie. Da schwärmte Rolando Villazón, künstlerischer Leiter des alljährliches Jubiläumsfestes um Salzburgs berühmtesten Sohn nicht nur von Musik, sondern auch von der Kulinarik. "Genial, was mein Freund Alfons hier gezaubert hat. Aber alles in allem geht nichts über ein Wiener Schnitzel. Meine absolute Lieblingsspeise in Österreich." Zeit, um diese zu genießen, dürfte noch genug bleiben. "Ich habe in Salzburg noch viel vor und plane schon weit in die Zukunft."

Wolfgang Amadeus Mozart schwärmte für Blutwurst mit Sauerkraut

Und was hätte Alfons Schuhbeck für Mozart selber gekocht: "Ich hab mich da ein bisschen schlau gemacht. Er liebte das einfache Essen. Zu jener Zeit, als er in Italien lebte, konnte man ihn bei einem Besuch keine größere Freude machen, wenn man ihm Blutwurst und Sauerkraut aus seiner Heimat mitbrachte. Und ein paar Fische aus dem Königssee". Bei der kulinarischen Spurensuche unter anderem dabei: Mozarteum-Präsident Johannes Honsig-Erlenburg, Baronin Eva Maria von Schilgen und Klaus Mathis sowie natürlich die Gastgeber, Veronika und Claus Haslauer.

Quelle: SN

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