Kultur

"Stille Nacht" beim Salzburger Adventsingen restlos ausverkauft

Tausende Kartenanfragen mussten abgewiesen werden. Für 16 Vorstellungen wurden 36.000 Karten verkauft. Premiere des Stücks ist am Freitag.

"Stille Nacht" zieht: 200 Jahre nach der Uraufführung des Weihnachtsliedes übertitelt es heuer das Salzburger Adventsingen und lässt dort Computer und Telefone heiß laufen: Seit Juli sind die 36.000 Karten für die 16 Vorstellungen ausverkauft, seither hätten Tausende Anfragen abgewiesen werden müssen, schilderte Leiter Hans Köhl am Mittwoch beim Pressegespräch. Premiere ist übermorgen, Freitag.

Neu in der traditionellen Veranstaltung im Großen Festspielhaus ist heuer, dass das Stück zwei Ebenen enthält. Zum einen blieb natürlich die Geschichte des Weihnachtsevangeliums, das heuer jedoch als Adventspiel im Jahr 1818 in Oberndorf bei Salzburg eingebettet wird, womit also auch die Uraufführung des Weihnachtsliedes zum Rahmen der Aufführung wird. Für die Akteure stellt sich damit die Herausforderung, erstmals jeweils in eine zweite Rolle zu schlüpfen. So übernimmt etwa Pfarrer Josef Mohr die Spiel die Rolle des Josef, seine Mesnerin wird zur Maria.

Als Kulisse wurde der Dorfplatz von Oberndorf gewählt, der von Dietmar Solt in Aquarelltechnik dem originalen Aufführungsort auf der Bühne nachempfunden wurde. Auch die Kostüme von Hellmut Hölzl sollen möglichst genau wie damals aussehen. In Summe wirken bei den gut eineinhalb Stunden dauernden Aufführungen, bei der auch die ramponierte Kirchenorgel und selbstverständlich das Lied "Stille Nacht" nicht fehlen dürfen, etwa 150 Sänger und Musikanten mit.

Quelle: APA

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