Kultur

Thaddaeus Ropac: "Salzburg ist ein Mythos"

Der Galerist Thaddaeus Ropac über eine spezielle Willkommenskultur in Salzburg, wo diese ihre Grenzen hat und die Unmöglichkeit, über Kunst demokratisch abzustimmen.

Thaddaeus Ropac vor seiner gleichnamigen Galerie, vom Mirabellgarten aus gesehen. NEUMAYR/LEO SN/www.neumayr.cc
Thaddaeus Ropac vor seiner gleichnamigen Galerie, vom Mirabellgarten aus gesehen. NEUMAYR/LEO

SYlvia Wörgetter

Was wäre Salzburg ohne die Salzburger Festspiele? Thaddaeus Ropac: Eine beschauliche Stadt in den Voralpen, vergleichbar mit vielen anderen in Norditalien oder Bayern. Die Stadt Salzburg verdankt der Kunst ihre Definition. Dazu gehören natürlich die Festspiele, aber auch die Architektur und die bildende Kunst. Letztlich kam Oskar Kokoschka hierher. Er war auch der Auslöser für mich, nach Salzburg zu kommen. In den 1950er-Jahren hat Kokoschka das Buch "Die Schule des Sehens" geschrieben. Darin ging es um einen offenen Blick zur Kunst hin und darum, dass jeder ein Künstler sein kann. Diese Idee der offenen Akademie faszinierte mich. Das war für mich Salzburg. Eigentlich ein Missverständnis, weil diese Idee hier gar nicht so radikal umgesetzt wurde.

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