Kultur

Traklhaus Salzburg zeigt Finalisten des Faistauer-Preises 2020

Ausstellung der zehn Bewerber bis 8. August in der Galerie im Traklhaus. Verleihung des mit 7000 Euro dotieren Preises des Landes Salzburg am 30. Juli.

Symbolbild SN/sw/ricky knoll
Symbolbild

Ab Freitag zeigt die Galerie im Traklhaus in Salzburg die Arbeiten der insgesamt zehn Anwärter, die von der Jury in die engere Auswahl für den diesjährigen Anton-Faistauer-Preis gewählt wurden. Die Preisverleihung erfolgt am 30. Juli durch LHStv. Heinrich Schellhorn (Grüne).

Insgesamt hatten sich österreichweit 80 Künstler für den mit 7000 Euro dotierten Preis beworben, der vom Land Salzburg alle drei Jahre vergeben wird. Neben der Kunsthistorikerin Gerda Ridler und Günther Oberhollenzer (Landesgalerie Niederösterreich, Kunstmeile Krems) sitzt die Preisträgerin des Jahres 2017, Doris Theres Hofer, in der Jury, die bereits Anfang Juni die Auswahl der Finalisten traf. In einer zweiten Sitzung, die allerdings erst während der laufenden Ausstellung abgehalten wird, wird dann der Sieger ausgewählt.

Die Ausstellung versteht sich als Einblick in die junge, aktuelle österreichische Malerei-Szene, weshalb das Alterslimit bei der Bewerbung bei 40 Jahren liegt. Während das Alter einer Beschränkung unterliegt, ist ein wiederholtes Einreichen den Bewerbern gestattet. So ist Florian Schmidt nach 2017 bereits zum zweiten Mal Teil der Ausstellung, dieses Mal mit dreidimensionalen Arbeiten in Grün- und Blautönen. Auch Martin Steininger ist mit seinen Arbeiten bereits zum zweiten Mal in der Endauswahl des Faistauer-Preises. Während er im vergangenen Wettbewerb noch mit Arbeiten auf Papier teilnahm, reichte er dieses Jahr eine Serie auf Leinwänden ein.

Ebenfalls aus Salzburg stammt Jari Genser, er spielt in seinem Werk geschickt mit der Bild-im-Bild-Technik. Mit ihm im Raum werden die Arbeiten von Georg Pinteritsch gezeigt, der sich genauer mit den Formen mittelalterlicher Abbildungen beschäftigt. Die Ausstellung erstreckt sich über alle Räume der Galerie sowie das Studio, wo neben Steiningers Leinwänden Notizen und Aquarelle von Gregor Pirker hängen.

Zusammen mit den Arbeiten der weiteren Bewerber Sarah Bildstein, Lena Göbel, Julia Gutweniger, Matthias Lautner und Drago Persic werden die Einreichungen in einen die Ausstellung begleitenden Katalog aufgenommen, der am Abend der Preisverleihung präsentiert wird. Nach der Vernissage am 26. Juni läuft die Ausstellung bis zum 8. August.

Quelle: APA

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