Kultur

Video: "Büchertankstellen" in Salzburg

Das Literaturhaus Salzburg betreibt Leseförderung mal anders. Zwei ausgediente Telefonzellen wurden in öffentliche Bücherschränke umgewandelt.



Nähert man sich der blau-weißen Telefonzelle, so wird schnell klar, hier wird nicht telefoniert, sondern gelesen. Nach Lust und Laune kann man sich Bücher aus den Regalen mit nach Hause nehmen oder auch nicht mehr gebrauchte Bücher von zu Hause hineinstellen. Die Zellen sollen für jedermann zugänglich sein und das 24 Stunden am Tag. Ob sich wirklich so viele in die vermeintlichen Telefonzellen "verirren", bleibt abzuwarten. Initiator und Leiter des Literaturhauses Tomas Friedmann zeigt sich jedenfalls begeistert: "Das Design ist jedermann noch bekannt aus alten Zeiten und soll die Leute neugierig machen. Sie sollen dadurch auch Lust am Lesen bekommen." Das erstmals in den 90er Jahren im Lungau entwickelte Konzept findet nun auch in Salzburg Anwendung. Die beiden Büchertankstellen stehen einerseits vor dem Literaturhaus in Lehen, die zweite befindet sich am Gelände der Arge Kultur Nonntal. Freiwillige Helfer kümmern sich um die Instandhaltung der Zellen, vorerst bleib en sie bis 2013 an ihren Standorten.

(SN)

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