Kultur

Video: Fünf Finalisten beim SN-Volksmusikpreis

19 Gruppen hatten sich für den SN-Volksmusikpreis beworben. Fünf von ihnen treten im Finale an. Fest steht: Der SN-Volksmusikpreis ist ein Volltreffer.



Wenn’s um "Das jagrische Leb’n" geht, zählt am Ende nur eines - der Volltreffer. Als solcher stellte sich schon der Vorbewerb des SN-Volksmusikpreises 2012 am Samstag heraus. Das steigert natürlich auch die Vorfreude auf das Finale am 10. Mai.

"Allein deshalb, weil wir so eine Gaudi hatten und mit so vielen Musikanten bei den SN zusammengekommen sind, hat sich die Teilnahme ausgezahlt", freut sich Elisabeth Radauer vom Rauchenbichler Dreigesang.

Nach den Auftritten vor der Jury (drei Lieder mussten gesungen werden), saßen die Musikantinnen und Musikanten Stunden bei Jause und Bier gemütlich beisammen - und ließen es musikalisch so richtig krachen. Die Freude für Elisabeth Radauer war gleich doppelt. Der Rauchenbichler Dreigesang aus Salzburg (Michaela Putz, Elisabeth Radauer, Elisabeth Putz) qualifizierte sich nämlich ebenso wie das Koglwald Duo aus Sauerfeld in Tamsweg (Peter Gappmaier, Hannes Hörbinger) für das Finale im Saal der SN.

Dabei sein werden am 10. Mai weiters die Vogelauer Sänger aus Teisendorf (Albert Reichenberger, Marianne Gasser, Angelika Reichenberger, Franz Lindner, Schorsch Huber, Gitarre, und Sabine Huber, Zither), der Salzburger Viergesang (Bernd Haslauer, Susanne Rindberger, Thomas Schitter und Rupert Rohrmoser) und der Hubertus Dreig’sang aus dem Pongau (Bettina Brugger, Fritz Rettensteiner, Karin Kronthaler).

Über vier Stunden Volksmusik vom Allerfeinsten galt es für die Jury anzuhören und zu bewerten. Kriterien der Benotung waren die Auswahl der Stücke, die Intonation, die Homogenität, die Originalität und der Gesamteindruck.

Eine Punkteskala sorgte für klare Zahlen. Über eine Stunde wurde gerechnet, beraten und diskutiert. Am Ende ging es extrem knapp zu. Dass es die fünf schafften und manch andere nicht, lag an feinen Nuancen und zarten Punkteunterschieden. In der Jury saßen an der Seite des Vorsitzenden Klaus Neuper aus Bad Mitterndorf Roswitha Meikl (Salzburger Volksliedwerk), Alex Maurer (Organisator Amselsingen), Christina Anna Brunauer (Sängerin, Volksmusikantin), SN-Kolumnist und Brauchtumsexperte Bertl Göttl und Bernhard Strobl (Kurt-und-Felicitas-Vössing-Stiftung).

Klaus Neuper: "Die Dichte der Qualität, die war enorm!"

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