Kultur

Video: QR-Code bringt Kunstwerke zum Sprechen

"komm hör kunst", ein spannendes neues Experiment in der Stadt Salzburg: 15 Kunstwerke bekamen einen sogenannten QR-Code verpasst. Eine App lässt sie dann per Smartphone sprechen.



Für Kunstflaneure in der Stadt Salzburg brechen neue Zeiten an. Ab sofort ist eine technisch auf dem letzten Stand befindliche "Beschriftung" von Kunstwerken im öffentlichen Raum verfügbar. Zunächst noch auf 15 Objekte beschränkt (darunter Balkenhol, Lüpertz, Merz, Manzù und Castagna).

Voraussetzung, um Zugang zu dieser Art der Kunstvermittlung zu finden, ist einerseits ein Smartphone, andererseits eine App. Die kann gratis aus dem App-Store geladen werden.

Am besten eignet sich die "Qrafter QR Code App". Das Smartphone liest den Code ein. Am Handy sind dann Erläuterungen zum jeweiligen Objekt zu hören. Dauer: jeweils vier Minuten. Der QR-Code ist an den Kunstwerken oder in unmittelbare Nähe angebracht. Nicht in allen Fällen ist die aktuelle Lösung aber zufriedenstellend.

Dietgard Grimmer von der Galerie im Traklhaus: "Der ORF Salzburg sendete im Sommer 2011 kurze Besprechungen von Kunstwerken im öffentlichen Raum. Der Fachbeirat bildende Kunst konnte ORF-Redakteurin Eva Halus ins Boot holen. Die Dateien ihrer Gespräche, die sie mit Kunstinteressierten führte, darunter Helga Rabl-Stadler, Carl Philip von Maldeghem und Erich Marx, wurden uns zur Verfügung gestellt. Wir transferierten die Audiofiles auch auf die Landeswebsite. Sie werden mit Texten, biografischen Angaben zu den Künstlern und mit Fotos ergänzt." Die Standorte der Objekte wurden zudem mit Google Maps auf einem Stadtplan verlinkt, damit sie leichter zu finden sind.
Info: www.kommhoer.at

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