Kultur

Wadltreiber wollen "ganz nach oben"

Der Viehhofener Dominik Amadeus Leitold, einst Vorkünstler bei Konzerten von Andreas Gabalier, hat eine Band formiert. Diese plant unter dem Namen "Wadltreiber by Amadeus" Großes.

Bei „Guten Morgen Österreich“ in Viehhofen präsentierten die „Wadltreiber by Amadeus“ im Oktober zwei Songs (v. l.): Johannes Lechner (Wald im Pinzgau), Maxwell Asare (Lienz), Dominik Amadeus Leitold (Viehhofen) und Fritz Lerch (Neukirchen).  SN/sw/Andreas Rachersberger
Bei „Guten Morgen Österreich“ in Viehhofen präsentierten die „Wadltreiber by Amadeus“ im Oktober zwei Songs (v. l.): Johannes Lechner (Wald im Pinzgau), Maxwell Asare (Lienz), Dominik Amadeus Leitold (Viehhofen) und Fritz Lerch (Neukirchen).

Mit "Stondhoft" geht's bergauf. "Wir verzeichnen mit diesem Song auf Facebook über 800.000 Aufrufe, vor Weihnachten wollen wir die Million knacken. Das ist schon sehr viel für eine unbekannte Band wie uns. ,Stondhoft' wird auch bei Radio Salzburg gespielt", sagt Dominik Amadeus Leitold.

Der Viehhofener hat die "Wadltreiber" im Jahr 2012 ins Leben gerufen, war zwischen 2013 und 2015 Vorkünstler bei Konzerten von Andreas Gabalier. "Das war eine sehr geile Erfahrung. Durch ihn habe ich eine große Fangemeinde aufbauen können, die auch uns jetzt nachfährt, viele Deutsche und Schweizer - das freut mich sehr", sagt Leitold. Heuer gab es einen Neubeginn, es formierte sich eine vierköpfige Gruppe unter dem Namen "Wadltreiber by Amadeus". "Als Band ist es ein ganz anderer Live-Charakter. Wir wollen viele eigene Sachen hineinbringen, aber natürlich muss man auf Festen auch einiges covern. Schlagzeuger Maxwell ist für den Reggae-Part zuständig, der Fritz für den Rock, ich und Hannes für den Austro-Pop. Wir singen alle", sagt der Band-Leader, der sich den Namen Amadeus übrigens offiziell gegen Gebühr eintragen ließ. "Ich habe Mozart, Falco, Elvis und Johnny Cash tätowiert, das sind meine großen Vorbilder. Extravagant, sehr polarisierend."

Wie fasst er die Musikrichtung der Wadltreiber zusammen? "Rauer Alpen-Rock, Austro-Rock, Austro-Pop, genaue Definition haben wir eigentlich gar keine, das ist eine eigene Schiene die wir machen." Jedenfalls zieht sich die Band die Schuhe in ihren Plänen gern etwas größer an. "Reinwachsen können wir immer noch. Wir wollen ganz nach oben, arbeiten hart daran, haben super Menschen kennenlernen dürfen, die uns behilflich sind. Unser Traum: Stadiontourneen. Es ist ein harter Weg, mit sehr viel Disziplin verbunden." Zwischen Juni und November sei es rund gegangen, mit Klubkonzerten, Hochzeiten, diversen Auftritten auf Festbühnen in der Steiermark, Tirol, Salzburg und Bayern. Leitold: "Es geht dahin. Wir leben die Musik, da steckt unser Herzblut drin. Von uns ist jeder Profi-Musiker. Im Winter stehen wieder viele Après-Ski-Gigs an, in Tirol sind wir immer gern willkommen."

Am Freitag, 13. Dezember, 20 Uhr, steigt das Weihnachtskonzert in Viehhofen, im Juli wird dort auch das fünfte Alpenglühen-Fanfestival stattfinden. Und: Derzeit wird an der ersten CD in neuer Formation gearbeitet.

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