Kultur

Was die Mutter Rembrandts im Röntgen verrät

Ganz durchleuchten lässt sich ihr Wesen wohl nie, aber eine Durchuntersuchung brachte überraschende Befunde.

Was die Mutter Rembrandts im Röntgen verrät SN/residenzgalerie
Rembrandts „Betende alte Frau“ als 3D-Modell.

Ihren wahren seelischen und körperlichen Zustand behielt sie wie ein gut gehütetes Geheimnis stets für sich. Hat die alte Frau, die Rembrandt van Rijn wahrscheinlich 1629 gemalt hat, bloß zum innigen Gebet ihre Augen geschlossen und die Hände gefaltet? Oder ist diese Aura der Entrücktheit, die der Maler ihr verliehen hat, bereits ein Symptom dafür, dass sie sich von der Welt verabschiedet, sich in einem Übergangszustand zwischen Leben und Tod befindet?

Weiterlesen mit dem SN-Digitalabo

7 Tage lang kostenlos und unverbindlich.

Ihr 7-Tage-Test ist bereits abgelaufen. Lesen Sie jetzt weitere 30 Tage kostenlos.

Mehr Infos

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Aufgerufen am 26.09.2018 um 06:53 auf https://www.sn.at/salzburg/kultur/was-die-mutter-rembrandts-im-roentgen-verraet-887932