Kultur

Was tut ein Clown am Bahnhofsplatz?

Die ÖBB und die Stadt Salzburg verlängern ihre gemeinsame Kunst- und Kulturinitiative am Bahnhofsvorplatz bis Ende 2019. Das Projekt mit regelmäßigen Veranstaltungen wurde gut von Reisenden und BesucherInnen angenommen. Heuer warten wieder Straßenkunst, Clowns und Workshops. Dabei werden auch temporäre Sitzmöglichkeiten aufgestellt.

Clowns am Bahnhof - wo gibt’s denn so was? SN/wild/stadt salzburg
Clowns am Bahnhof - wo gibt’s denn so was?

Der Bahnhofsvorplatz in Salzburg soll 2019 einen weiteren Schritt machen, um als Ort positiv wahrgenommen zu werden. Die im Vorjahr von den ÖBB und der Stadt Salzburg gestartete Initiative "kulturschiene" wird deshalb fortgesetzt. Die Veranstaltungen im Vorjahr wurden gut angenommen und haben zu einer positiven Veränderung in der Wahrnehmung des Bahnhofsvorplatzes beigetragen. "Wir freuen uns, dass die kulturschiene gut angenommen wird und haben und deshalb mit der Stadt Salzburg darauf verständigt, das Programm 2019 weiterzuführen. Wir wollen so weiter daran arbeiten, dass der Bahnhofsvorplatz zu einem Ort wird, wo man gerne hinkommt. Ein abwechslungsreiches Kulturprogramm soll zum Verweilen einladen und dem Bahnhofsvorplatz eine angenehme Atmosphäre verleihen", so Mag. Erich Pirkl, Geschäftsführer der ÖBB-Immobilienmanagement GmbH.

Die Veranstaltungen von Muruya & Manic Freak (Zirkusclowns & Artisten), die Band Light in Babylon und Each One Teach One - Camp (3-tägiges Tanz-Camp), wurden vom Publikum am besten angenommen. Deshalb liegt der Schwerpunkt auch heuer wieder auf Straßenkunst, Musik und dem Mitmachen des Publikums bei den einzelnen Events. Umgesetzt und betreut wird das Projekt wieder von der Salzburger Agentur Rookies at Work. "Die kulturschiene ist vor einem Jahr als völlig neuer Ansatz für einen Qualitäts- und Imagewandel an den Start gegangen. Und uns allen war klar, dass Veränderungen Zeit brauchen. Deswegen freut es mich sehr und ich bedanke mich, dass die ÖBB genauso wie wir als Stadt, in diese Richtung weitergehen wollen. Es gibt viele Erfahrungen aus dem Vorjahr, die sich ebenso wie Anregungen aus der Wohnumgebung im kommenden Programm spiegeln", sagt Kulturressortchef Vizebürgermeister Auinger und betont: "Ich bin überzeugt davon, dass der Mix aus Straßenkultur, sozialen und Ordnungsmaßnahmen das Klima rund um den Bahnhof nachhaltig positiv verändern wird."

Um die Veranstaltungen noch angenehmer zu gestalten, werden temporäre Sitzmöglichkeiten am Bahnhofsvorplatz geschaffen. An Veranstaltungstagen der "kulturschiene" werden sogenannte Enzis, wie zum Beispiel im Wiener Museumsquartier, das Verweilen noch entspannter machen. 2019 werden die Veranstaltungen vermehrt unter der Woche stattfinden. Damit soll die "kulturschiene" auch PendlerInnen ansprechen, die den Bahnhofsvorplatz auf dem Weg zu ihrem Zug benutzen. Im Vorjahr seien speziell Veranstaltungen unter der Woche im Sommer gut angekommen und hätten auch dafür gesorgt, dass Reisende am Bahnhofsvorplatz verweilen wollten und lieber eine spätere Verbindung genommen hätten, sagen die Veranstalter.

Auftakt am 03. April 2019 mit Bye Maxene (Konzert) & Martha Labil (Clownin)
Das Programm der "kulturschiene" beginnt bereits am Mittwoch, den 03. April 2019 ab 13:00 Uhr mit Streetshows einer lokalen Tanzgruppe, um 16:00 beginnt das Konzert von Bye Maxene. Clownin Martha Labil wird das Publikum zwischendurch unterhalten.

Alle Informationen unter: www.kulturschiene.at.

Quelle: SN

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