Kultur

Winterfest 2014 soll kein trauriges Fest werden

Das Winterfest soll weitergehen, sagt das Team des Zirkusfestivals. Am Freitag wurde das Programm präsentiert.

Das Winterfest soll keine Trauerveranstaltung werden. Das war die wichtigste Botschaft, die das Winterfest-Team bei der Präsentation des Programmes am Freitag im Das Kino überbrachte. Natürlich sei die Trauer nach dem Tod von Winterfest-Gründer Georg Daxner am vergangengen Wochenende groß, sagt Vereinsvorstand Reinhold Tritscher. "Aber zu keiner Sekunde dachte jemand daran, das Winterfest nicht fortzusetzen." Im Zentrum solle nun das Programm stehen, das sei auch in Georg Daxners Sinne.Susanne Tiefenbacher neue GeschäftsführerinZuvor galt es noch, das Team des heurigen Winterfestes vorzustellen. Die Geschäftsführung wird vorübergehend Susanne Tiefenbacher übernehmen. Tiefenbacher ist Präsidentin des Vereins Forum Andräviertel und betreibt eine Eventmarketing-Agentur. Die 51-Jährige war zudem im Team des Kontracom-Festivals, das im Jahr 2006 durch Kunstprojekte im öffentlichen Raum zu vielen Diskussionen in Salzburg führte. Tiefenbacher hat sich in den letzten Tagen vom heurigen Fest einen ersten Überblick verschafft und sagte, es sei unglaublich, wie gut alles vorbereitet sei."Ich wünsche mir ein heiteres, erfolgreiches Winterfest in Gedenken an Georg."Heuer drei französische ZirkustruppenDas Programm stellte dann Caroline Stolpe vor, die in letzter Zeit gemeinsam mit Georg Daxner inhaltlich am Winterfest gearbeitet hatte. Drei Gruppen aus Frankreich würden heuer das Winterfest bespielen, alle drei waren schon einmal in Salzburg zu Gast.

Der Cie Akoreacro sei eine junge Truppe aus Akrobaten und Musikern, die ein heiteres und chaotisches Programm bieten würden.

Der Cirque Aïtal besteht aus einem ungleichen Paar aus Frankreich und Finnland, das auch im echten Leben liiert ist.

Am ungewöhnlichsten sei laut Caroline Stolpe der Cirque Trottola mit dem Petit Théâtre Baraque. "Das ist die außergewöhnlichste und schönste Programm des heurigen Jahres", sagt Stolpe. Georg Daxner hätte zu ihr gesagt, es sei das Beste, was der zeitgenössische Zirkus zu bieten habe.Buntes Programm im SpiegelzeltWinterfest-Vorstandsmitglied Christian Sattlecker ist auch für das Programm im Spiegelzelt verantwortlich, bei dem auch heuer wieder heimische Künstler und Musiker im Zentrum stehen. Die Salzburg-Schiene "Heimspiel" bringt Bands aus der Umgebung auf die Bühne. Zudem wird es Swing- und Tangoabende geben. Das Jazzit wird ebenfalls einen Teil des Programmes gestalten. Etwas Besonderes verspricht die Wunschkonzert-Schiene zu werden. Dabei haben Künstler die Möglichkeit, etwas auszuprobieren, das sie bisher noch nicht versucht hatten. Dabei wird zum Beispiel der Geiger Benjamin Schmid auftreten, auch einen Gesprächsabend mit Sepp Forcher und Karl-Markus Gauß wird es geben.Weitere Zukunft des Winterfest nicht fixiertDas Winterfest soll auch in den nächsten Jahren weiter geführt werden. Wer es dann leiten wird steht noch nicht fest. Programmideen gebe es aber schon, auch habe Daxner schon Vorgespräche mit Künstlern geführt. Die Verabschiedung von Georg Daxner wird am Montag um 15 Uhr am Zentralfriedhof stattfinden. Sein Wunsch sei es wohl gewesen, sagt Christian Sattlecker, dass die Trauergäste nicht in schwarz sondern in bunt erscheinen würden.

Aufgerufen am 21.11.2018 um 07:54 auf https://www.sn.at/salzburg/kultur/winterfest-2014-soll-kein-trauriges-fest-werden-3089653

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