Kultur

Zell am See bekommt wieder eine Galerie

38 Jahre existierte die Galerie Rosenberg. Dann war Schluss. Und ein Vakuum tat sich auf. Jetzt gibt es an anderer Stelle den Anlauf, eine Galerie zu etablieren.

Lang ist es her. Doch sie klingt noch immer nach, die Arbeit von Erni und Herbert Gadenstätter.

1967 gründeten sie die Galerie Zell am See. Mit dem Ziel, neben Ausstellungen zeitgenössischer Künstler Vorträge, Lesungen, Theater und Konzerte zu veranstalten. Zu den Künstlern, die präsentiert wurden, zählten Größen wie Arnulf Rainer, Hermann Nitsch, Günter Brus, Christian Ludwig Attersee, Gerhard Rühm, Karl Prantl, Anselm Glück, Terry Winters, Barry Le Va, Al Taylor, William Copley, Georg Baselitz und die damals noch sehr jungen Paul Wallach, Rudolf Leitner-Gründberg, Georg Bernsteiner und Bernd Koller. Unvergessen bleiben die Lesungen von H. C. Artmann. 2005 beendete das Galeristen-Ehepaar Gadenstätter seine Arbeit. Seither gab es durchaus Versuche, dauerhaft eine Galerie samt regelmäßigem Ausstellungsbetrieb zu etablieren. Die Wucht, die Klasse, die Qualität und Strahlkraft der Galerie Schloss Rosenberg konnten nicht mehr erreicht werden.

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