SN.AT / Salzburg / Kultur

Zu Besuch beim Radstädter Diogenes

Leise Töne, strahlendes Licht: Dafür ist Wilhelm Scheruebl schon lange bekannt. Nach einem Stipendium in Mexiko malt er jetzt auch mit Pflanzensäften.

Wilhelm Scheruebl in seinem Atelier auf dem Rossbrand.
Scheruebl presste unter anderem Blätter tropischer Pflanzen mit einer alten Druckpresse, wodurch er die Natur mit Pflanzensäften „selbst malen“ ließ. Im April ist eine Auswahl dieser Werke im Kulturmuseum in Graz zu sehen.

Da liegt es nun vor uns: eines von etwa 50 Blättern. Darauf zu sehen sind - Blätter. Wenn man sich mit diesen Blättern befasst, dann begreift man sehr schnell: Hier liegt ein Hauch von Ewigkeit vor uns. "Das ist ein Palmenblatt", sagt Wilhelm Scheruebl, während er schon in den anderen Blättern wühlt. Auf diesen sind jetzt kunstvoll verfremdete Totenköpfe zu sehen. Das überrascht nicht: Scheruebl kam erst vor ein paar Tagen aus Mexiko zurück. Dort ist - das klingt komisch, ...

KOMMENTARE (0)

SN Karriere alle Angebote