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Landtagswahl 2018

Salzburg-Wahl: Die ÖVP ist die klare Siegerin

Das vorläufige Endergebnis der Salzburger Landtagswahl steht seit dem späten Sonntagabend fest. Landeshauptmann Wilfried Haslauer führt mit seiner ÖVP klar; SPÖ und Grüne verlieren stark; die FPÖ kann zulegen. Die Neos ziehen in den Landtag ein.

Stimmenstärkste Partei in Salzburg ist eindeutig die ÖVP mit 37,8 Prozent (+ 8,8 Prozentpunkte). Dahinter kann die SPÖ das knappe Rennen um den zweiten Platz mit 20,0 Prozent (- 3,8) für sich entscheiden. Die FPÖ kommt auf 18,8 Prozent (+1,8). Die Grünen haben deutlich verloren und liegen mit 9,3 Prozent auf dem vierten Platz (- 10,9 Prozentpunkte). Den Einzug in das Landesparlament geschafft haben auch die Neos mit 7,3 Prozent. Diese fünf Parteien werden im neuen Salzburger Landtag vertreten sein.

Karl Schnell kommt mit seiner FPS auf 4,5 Prozent und verpasst damit die Fünf-Prozent-Hürde für den Landtagseinzug knapp. Ebenfalls nicht im Landtag vertreten ist die Namensliste des ehemaligen Team Stronach-Mannes Hans Mayr, die 1,7 Prozent erreicht.

Schwarz-Grün hat keine Mehrheit mehr

Die Volkspartei hält im neuen Salzburger Landtag 15 der 36 Sitze - ein Plus von vier Mandaten. Damit hat die ÖVP künftig zwei Möglichkeiten für eine Zweierkoalition, entweder mit der SPÖ oder der FPÖ. Die bisherige schwarz-grüne Koalition hat keine Mehrheit mehr.



Die Sozialdemokraten sind künftig mit acht Abgeordneten im Landtag vertreten (ein Mandat weniger als zuvor), die FPÖ mit sieben (plus ein Mandat). Die Grünen erreichten nur mehr drei Sitze (minus 4), gemeinsam mit den 15 der ÖVP fehlt auf die Mandats-Mehrheit ein Sitz. Ebenfalls drei Abgeordnete entsenden künftig die NEOS.

Die Wahlbeteiligung lag bei 64,9 Prozent - das sind rund sechs Prozentpunkte weniger als 2013.

Das vorläufige Ergebnis vom Sonntagabend wird sich durch die Auszählung der restlichen Wahlkarten am Mittwoch nicht mehr stark verändern. Denn die Briefwahlstimmen sind im Ergebnis vom Sonntag schon enthalten. Es fehlen nur mehr die in "fremden" Wahlkreisen abgebenen Wahlkarten, diese werden nur ein paar hundert Stimmen ausmachen.

Grünen-Chefin Rössler steht vor dem Rücktritt

Riesengroß ist die Enttäuschung bei den Salzburger Grünen. LHStv. Astrid Rössler kündigte gleich in einer ihrer ersten Reaktionen ihren Rücktritt an, wenn sie im Endergebnis unter 10 Prozent bliebe. Die Grünen seien mit "wehenden Fahnen untergegangen", sagte sie. Ihre persönliche Enttäuschung sei riesengroß.

Alle Detailergebnisse laufend aktualisiert im SN-Wahlschwerpunkt unter www.sn.at/salzburg/landtagswahl-2018

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Quelle: SN

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