Wenn der Hund beim SUP-Yoga herabschaut

Autorenbild
10 Minuten in Salzburg Berthold Schmid

Corona hin oder her - wenn man die Möglichkeit hat, Urlaubstage an einem Salzburger See, vorzugsweise am Wolfgangsee, zu verbringen, sind die Einschränkungen schnell vergessen.

Steht man auf einem Stand-up-Paddle-Board, gleitet die Fürbergbucht und die Falkensteinwand entlang, sieht man Lebensfreude pur: Burschen stellen mit Sprüngen aus Höhen von bis zu 15 Metern ihren Mut zur Schau, Mädchengruppen sonnen sich auf Elektrobooten.

Dennoch: Das SUP scheint mittlerweile zur Grundausrüstung vieler Gäste am See zu gehören. Je größer, umso stabiler liegt das aufblasbare "Brett" am Wasser, auf manchen darf der Hund mitfahren. Hat man das richtige Balancegefühl für die anfangs wackelige Fortbewegung entwickelt, ist eine Seeüberquerung inmitten von Segelbooten und Schiffen bald ein Vergnügen.

Nun gibt es eine Steigerung: Yoga auf einem Stand-up-Paddle-Board. Also SUP-Yoga mit Übungen gegen Schlafstörungen, Ängste, Depressionen und Stress mit so klingenden Namen wie "Herabschauender Hund" oder "Heldenstellung", die von Experten direkt am See angeboten werden.

Ich habe beschlossen, erstmals ein Trockentraining zu beginnen, denn dank Corona und dem Entschluss, nicht mehr zu rauchen, sind die Kilos mehr geworden. Die wirken beim "Herabschauenden Hund" auf einem Paddleboard nicht unbedingt sexy.

Aufgerufen am 28.01.2021 um 04:42 auf https://www.sn.at/salzburg/leben/10-minuten-in-salzburg-wenn-der-hund-beim-sup-yoga-herabschaut-89822200

Schöne Heimat

Sonnenanbeter-Innen

Von Margarethe Taferner
25. Jänner 2021
... Nähe Hundsmarktmühle.

Kommentare

Schlagzeilen