Politik

20 Jahre Welterbe: Fluch oder Segen?

Neues bauen im alten Salzburg ist ein Spagat. Die 20 Jahre alte Auszeichnung der UNESCO lockt aber auch mehr und mehr Welterbetouristen an.

 SN/robert ratzer

Als "Barockjuwel", untrennbar verbunden mit Mozart, Musik, Festspielen, wurde Salzburg vor zwei Jahrzehnten in die Liste der UNESCO-Welterbestätten aufgenommen - auf Vorschlag der Republik Österreich.

Richtige Feierstimmung will im anstehenden Jubiläumsjahr aber nicht aufkommen. "Wir waren immer der Meinung, dass wir schon vor dem Weltkulturerbe die Altstadt vorbildlich saniert und erhalten haben", sagt Planungsstadtrat Johann Padutsch (Bürgerliste). Denn 2017 jährt sich nicht nur der Welterbestatus der Stadt. Es ist auch das 50. Jahr des Altstadterhaltungsgesetzes 1967. "Neues bauen in alter Umgebung ist jedenfalls nicht einfacher geworden", findet Padutsch.

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