Politik

380 kV: Eugendorfer ÖVP-Ortschef greift Bundes- und Landespolitik an

Mit massiver Kritik an der Bundesregierung und an der Landespolitik meldet sich der Eugendorfer Bürgermeister Hans Strasser (ÖVP) erneut in der Causa 380-kV-Freileitung zu Wort.

Bürgermeister Johann Strasser (r.) mit ÖVP-Gemeindevertreter Robert Bimminger an der geplanten 380-kV-Trasse in Eugendorf SN/robert ratzer
Bürgermeister Johann Strasser (r.) mit ÖVP-Gemeindevertreter Robert Bimminger an der geplanten 380-kV-Trasse in Eugendorf

Mit massiver Kritik an der Bundesregierung und an der Landespolitik meldet sich der Eugendorfer Bürgermeister Hans Strasser (ÖVP) erneut in der Causa 380-kV-Freileitung zu Wort.

Eugendorf fordert wie die Nachbargemeinde Koppl eine - technisch längst mögliche - Teilverkabelung in der Erde. In einem offenen Brief wirft Strasser der Bundesregierung vor, "die Interessen der so genannten Wirtschaft jedenfalls über Einzelinteressen, aber auch die letztendlich alle betreffenden Umweltinteressen zu stellen". Er verstehe außerdem "die Führungskräfte in unserer Salzburger Landespolitik schon lang nicht mehr" in ihrem Verhalten zur Stromleitung.

Die Regierungsmitglieder und alle Abgeordneten des Landtags sollten den Text zur Angelobung durchlesen. Von einem Gelöbnis auf den Verbund, die Betreiberfirma APG oder die Bauwirtschaft stehe da nichts drin. Er hoffe, so der Ortschef, dass er zumindest die Grundbesitzer überzeugen könne, für die Freileitung keine Unterschriften zu leisten.

Quelle: SN

Aufgerufen am 18.10.2019 um 01:12 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/380-kv-eugendorfer-oevp-ortschef-greift-bundes-und-landespolitik-an-67600057

Landwirt in Seekirchen von Stier schwer verletzt

Landwirt in Seekirchen von Stier schwer verletzt

Ein Landwirt in Seekirchen am Wallersee ist am Donnerstagabend von einem Jungstier schwer verletzt worden. Laut Polizei wollte der 71-Jährige auf dem Bauernhof eine Kuh in einen Melkstand treiben, dabei wurde …

Kommentare

Schlagzeilen