Politik

380-kV-Leitungsgegner fordern neues Verfahren

Die IG Erdkabel legte ein weiteres Mal Einsprüche bei der Landesregierung wegen der geplanten 380-kV-Leitung ein. Das Verfahren sei nicht transparent. Die mündliche Verhandlung findet Anfang Juni statt.

Gegen die geplante 380-kV-Freileitung von Elixhausen nach Kaprun und die ihrer Meinung nach "bürgerfeindliche Vorgangsweise" im Behördenverfahren demonstrierte am Freitagvormittag die Interessengemeinschaft Erdkabel. Die Demo mit einigen Dutzend Teilnehmern fand auf dem Mozartplatz in Salzburg, vor der Posteinlaufstelle des Landes, statt.

Betroffene brachten weitere Einsprüche ein und forderten die Landesregierung auf, die Umweltverträglichkeitsprüfung zu stoppen und neu zu starten. Die IG Erdkabel ortet Verfahrensfehler. So seien die im Umweltgutachten zitierten Normen nicht öffentlich aufgelegen. Das Gutachten sei nicht allgemein verständlich verfasst und widersprüchlich. Mit 28. Februar endete die Auflagefrist. Die mündliche Verhandlung findet Anfang Juni statt.

Quelle: SN

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