Politik

52 Assistentinnen unterstützen Pflichtschuldirektoren

Damit der Schulalltag runder läuft, sind mittlerweile an 177 Pflichtschulen im Bundesland vom Land bezahlte Assistentinnen angestellt, die die Direktoren bei der Büroarbeit entlasten. Manche von ihnen sind gleich an mehreren Schulen tätig

Schulleiter, die in kleinen Schulen auch noch selbst unterrichten, sollen durch die Verwaltungsassistentinnen entlastet werden.  SN/APA/HARALD SCHNEIDER
Schulleiter, die in kleinen Schulen auch noch selbst unterrichten, sollen durch die Verwaltungsassistentinnen entlastet werden.

In diesem Schuljahr sind bereits 52 Assistentinnen in 74 Salzburger Gemeinden an 177 von insgesamt 284 Pflichtschulen im Land tätig. Sie unterstützen dort die Schulleiterinnen und -leiter bei der administrativen Arbeit. Dabei schließen sich je nach Größe der Schule mehrere Schulstandorte zusammen und teilen sich eine Sekretärin, die von Land und Gemeinde finanziert wird.

Bildungsreferent LH Wilfried Haslauer (ÖVP) steht hinter dieser Maßnahme: "Schulleiterinnen und -leiter an Pflichtschulen haben nicht nur eine große Verantwortung, sondern vor allem auch viel Verwaltungsarbeit zu erledigen. Um sie im administrativen Bereich zu unterstützen und ihnen damit wieder mehr Zeit für die pädagogische Arbeit und die Eltern zu geben, hat das Land Salzburg gemeinsam mit den Gemeinden ein Projekt zur Verwaltungsunterstützung von Pflichtschulleiterinnen und -leitern initiiert."

Die meisten Pflichtschulen, in denen eine Assistentin beschäftigt ist, befinden sich im Pinzgau (97 Prozent), dicht gefolgt vom Lungau mit 96 Prozent. Im Flachgau beträgt der Anteil 83 Prozent, im Tennengau 44 Prozent und im Pongau 28 Prozent.

Assistentinnen sind für 25 Wochenstunden angestellt

Die Sekretariatskräfte sind bei der Frau & Arbeit GmbH halbtags angestellt und stehen den Schulen über ein Jahresarbeitszeitmodell während der Schulzeit mit 25 Wochenstunden zur Verfügung. "Dies ist auch ein wichtiges Arbeitsmarktprojekt für den beruflichen Wiedereinstieg von Frauen, die nach einer Karenzzeit wieder arbeiten möchten. Vor allem die landesweite Verteilung der Stellen in den Bezirken und die familienfreundlichen Arbeits- und Ferienzeiten machen diese Tätigkeit für Frauen sehr attraktiv. Das zeigen auch die Zahlen von bis zu 70 Bewerbungen auf eine Stelle", so Haslauer.

(SN)

Aufgerufen am 27.04.2018 um 04:30 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/52-assistentinnen-unterstuetzen-pflichtschuldirektoren-22550020

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