Politik

Antrag für drittes Kasseler Bord

Nach Haunspergstraße und Aiglhof jetzt für die Neutorstraße im Gespräch

Beim Aiglhof gibt es schon ein Kasseler Bord. Es beschleunigt das Ein- und Aussteigen und ist Teil des städtischen ÖV-Pakets. SN/sw/vips
Beim Aiglhof gibt es schon ein Kasseler Bord. Es beschleunigt das Ein- und Aussteigen und ist Teil des städtischen ÖV-Pakets.

Politisch weitgehend Konsens herrscht über die Errichtung einer Fahrbahnhaltestelle noch heuer in der Neutorstraße. Bisher hat der Stadtbus an der Busbucht Reichenhaller Straße das Problem, dass das Heck der Gelenksbusse auf die Straße hinausragt und die Autos aufhält. Dazu kommt, dass die Fahrgäste hinten nicht direkt auf den Gehsteig steigen können.

Damit Ein- und Ausstieg möglichst rasch erfolgen, fordert die ÖVP zusätzlich den Einbau eines sogenannten Kasseler Bords. Darunter versteht man einen abgerundeten Bordstein, der in der deutschen Stadt Kassel entwickelt wurde. In Salzburg gibt es die Busbords beim Aiglhof und in der Haunspergstraße.

Laut Stadtbus hat man gute Erfahrungen gemacht. "Wenn nun bei der Reichenhaller Straße schon eine Fahrbahnhaltestelle kommt, dann am besten auch mit Bord, weil wir so zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: leichteres Ein- und Aussteigen für Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen und kürzere Aufenthalte für den Stadtbus", sagt ÖVP-Gemeinderätin Marlene Wörndl, die in den letzten Gemeinderat vor der Sommerpause den entsprechenden Antrag einbrachte. Vom Bauressort wurden die Bords bislang unter Berufung auf die Kosten abgelehnt.

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