Politik

Armen Gemeinden geht es besser als in früheren Jahren

Salzburgs Abgangsgemeinden brauchen heuer nur mehr 1,48 Millionen Euro vom Land. Neue Hürde ist aber die Umstellung auf doppelte Buchführung.

Armen Gemeinden geht es besser als in früheren Jahren SN/robert ratzer
Die Gemeinde Unternberg im Lungau - bekannt für ihre Samson-Umzüge - ist heuer mit 310.000 Euro jene Abgangsgemeinde, die am meisten Geld vom Land bekommt.

Ein Gradmesser, wie gut die Gemeinden eines Bundeslandes finanziell dastehen, ist die Zahl der Abgangsgemeinden: Das sind jene Kommunen, die nicht mehr in der Lage sind, ihre laufenden Ausgaben aus ihren Einnahmen zu decken.

Salzburg ist hier seit Jahren konstant: Im Schnitt der letzten sieben Jahre waren es zwischen sieben und zwölf Gemeinden, die in diese Kategorie fielen - was einen Anteil von maximal zehn Prozent der 119 Gemeinden bedeutet. Im Vergleich zu Oberösterreich, das 442 Gemeinden hat und zwischen 30 und 40 Prozent Abgangsgemeinden zu verzeichnen hat, ein äußerst guter Wert.

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