Politik

Aus drei mach eins: Baulandmuss "grün" werden

Die Gemeinden haben Hunderte Hektar Bauland auf Reserve. Jetzt wird es ernst mit Rückwidmungen. Der Lungau geht voran.

Rund 900 Hektar gewidmetes unbebautes Wohnbauland gibt es im Bundesland. Das ist viel zu viel, zumal ein Großteil gar nicht wirklich zur Verfügung steht, weil zum Beispiel die Grundeigentümer es nicht verkaufen wollen.

Rückwidmungen von Bauland in Grünland waren bisher die absolute Ausnahme. Schön langsam beginnt aber ein neues Zeitalter. Den Anfang macht der Lungau. Wenn Gemeinden ihren vom Land vorgebenen Zehn-Jahres-Bedarf erreichen oder gar überschritten haben, müssen sie rückwidmen. Tamsweg hat im Vorjahr 7500 Quadratmeter nicht unbedingt benötigtes Bauland wieder zu Grünland gemacht und durfte im Gegenzug 10.500 qm (für rund 15 Einfamilienhäuser) neu ausweisen. Das tat die Gemeinde an Standorten, die von den Bauwerbern favorisiert werden.

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