Politik

Beamter und Zugskommandant geht ins Rennen um den Bürgermeister in Annaberg

Die SPÖ schickt Martin Promok ins Rennen um das Bürgermeisteramt am 10. März.

Martin Promok (40) will Bürgermeister in Annaberg-Lungötz werden.  SN/spö
Martin Promok (40) will Bürgermeister in Annaberg-Lungötz werden.

Der langjährige Bürgermeister von Annaberg-Lungötz, Josef Schwarzenbacher, soll bei der Wahl am 10. März 2019 nicht mehr antreten. Wen die ÖVP ins Rennen schickt, ist noch nicht klar. Die SPÖ hofft auf einen Quereinsteiger, denn die Sozialdemokraten haben am Donnerstag ihren Kandidaten präsentiert. Martin Promok wird SPÖ-Spitzenkandidat in Annaberg-Lungötz. Der 40-Jährige ist Vater von vier Kindern und beim Land Salzburg als Vertragsbediensteter in der Bezirkshauptmannschaft St. Johann beschäftigt. Sein halbes Leben engagiere er sich bereits für die SPÖ in der Gemeinde. Seit seinem 18. Lebensjahr ist Promok bei der Feuerwehr aktiv, aktuell als Zugskommandant.

"Wenn man den Gerüchten Glauben schenken darf, muss die ÖVP diesmal auf einen Quereinsteiger zurückgreifen. Ich bin jedenfalls bereit, meine Erfahrung einzusetzen und Verantwortung in der Gemeinde zu übernehmen. Ich verspreche, mich mit aller Kraft für die Anliegen der Leute in Annaberg und Lungötz einzusetzen", sagt Promok. In der Diskussion rund um die renovierungsbedürftige Volksschule und damit verknüpfte Überlegungen, die beiden bestehenden Kindergärten bzw. die beiden Volksschulen zusammenzulegen, sagt Promok. "Für uns kommt allein die Renovierung infrage. Eine etwaige Zusammenlegung lehnen wir ab". Auch die Kopfbergbahn solle nicht aufgelassen werden. "Weltcupsieger fallen nicht vom Himmel. Wir sollten besser stolz auf unsere Kopfbergbahn sein. Sie ist der Ort, an dem die Kinder seit Generationen das Skifahren lernen". Ein weiteres Anliegen sei es, mithilfe des räumlichen Entwicklungskonzepts günstigen Wohnraum für junge Familien sicherzustellen.

Bei den Gemeindevertretungswahlen 2014 kam die SPÖ in Annaberg-Lungötz auf 26,4 Prozent der Stimmen. Die ÖVP lag mit 50,4 Prozent deutlich auf Platz ein, die FPÖ erreichte 23,2 Prozent.

Quelle: SN

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