Politik

Bürgermeister lieferten sich Wettrennen mit Verkehrsmitteln

Auto, Fahrrad oder Bus - wer ist schneller von der Stadt Salzburg nach Elixhausen? Drei Ortschefs haben das heuer getestet. Das Ergebnis war knapp.

Bürgermeister lieferten sich Wettrennen mit Verkehrsmitteln SN/privat
Die Bürgermeister Johann Mühlbacher (Anthering – Auto), Markus Kurcz (Elixhausen – Bus) und Johann Hutzinger (Bergheim – Fahrrad) beim Start der Vergleichsfahrt in der Michael-Pacher-Straße 36.

Zum zweiten Mal fuhren die Bürgermeister von Anthering, Bergheim und Elixhausen um die Wette. Im Rahmen der Mobilitätswoche testen die Ortschefs Johann Mühlbacher (Anthering), Johann Hutzinger (Bergheim) und Markus Kurcz (Elixhausen), welches Verkehrsmittel das schnellste ist. Mühlbacher nahm das Auto, Hutzinger das Fahrrad und Kurcz den Bus. Letztes Jahr war die Strecke von Elixhausen-Ursprung in die Michael-Pacher-Straße 36 ins Amtsgebäude des Landes in der Stadt Salzburg der Weg. Da war das Fahrrad klar schneller. Heuer fuhr das Trio genau umgekehrt, von der Stadt Salzburg nach Elixhausen. Das hieß, dass Hutzinger mit dem Fahrrad bergauf strampeln musste - und somit gegenüber dem Auto im Nachteil war.

Auto schlägt Fahrrad um 30 Sekunden

Knapper Sieger der heurigen Vergleichsfahrt war Johann Mühlbacher im Auto, der mit 43 Minuten Fahrzeit das Fahrrad mit Johann Hutzinger lediglich um 30 Sekunden schlagen konnte. Markus Kurcz kam mit dem Bus nach etwas mehr als 53 Minuten als Letzter im Ziel an.

Zählt man die Vergleichsfahrten 2015 und 2016 zusammen, dann war das Fahrrad am schnellsten (77,5 Minuten), vor dem Auto (89 Minuten) und dem Bus (94,5 Minuten).

"Eigenes Mobilitätsverhalten hinterfragen"

"Die Vergleichsfahrt, die bewusst wieder in der europäischen Mobilitätswoche durchgeführt wurde, hat im Gesamtergebnis gezeigt, dass es durchaus Sinn macht, das eigene Mobilitätsverhalten zu hinterfragen. Noch immer sind 42 Prozent aller mit dem Auto zurückgelegten Wege in Salzburg kürzer als fünf Kilometer und oftmals ließe sich das Sinnvolle - Bewegung und Sport - mit dem Nützlichen - diverse Erledigungen - weit besser kombinieren, als es in unserem Bewusstsein verankert ist oder aus unüberlegter Routine erfolgt", sagten die Bürgermeister am Ende der Vergleichsfahrt.

Quelle: SN

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