Politik

Burgstaller will Schulschwänzern Kinderbeihilfe sperren

Salzburgs Landeshauptfrau und Bildungsreferentin Gabi Burgstaller (S) plädiert laut einem Bericht von ORF Salzburg dafür, Eltern von Schulschwänzern in Härtefällen die Familienbeihilfe zu sperren.

Burgstaller will Schulschwänzern Kinderbeihilfe sperren SN/Andreas Kolarik
Landeshauptfrau Gabi Burgstaller will Schulschwänzer härter bestrafen.

Erst wenn Eltern dafür sorgen, dass ihre Kinder in die Schule gehen, soll das Geld nachbezahlt werden.

Burgstaller hält ein Einbehalten der Kinderbeihilfe für einen besseren Hebel als die von der Regierung vorgesehene Geldstrafe von 440 Euro. Die Regierung hat sich zuletzt auf eine Verdoppelung der bisherigen Höchststrafe von 220 Euro geeinigt. Diese soll dann bezahlt werden müssen, wenn durch vorangegangene Gespräche von Schüler und Eltern mit Lehrern, Sozialarbeitern etc. das Schulschwänzen nicht abgestellt werden konnte. "Meiner Meinung nach hätte man darüber nachdenken sollen, ob die Sperre der Familienbeihilfe der bessere Weg wäre", wird Burgstaller zitiert.

(SN, Apa)

Aufgerufen am 23.04.2018 um 09:41 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/burgstaller-will-schulschwaenzern-kinderbeihilfe-sperren-5967343

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