Politik

Das Edelweißticket in Salzburg ist ein Verkaufsschlager

Das Ticket für Personen über 64 Jahre ist ein Erfolgsmodell. Der Start erfolgte im Dezember 2017. Seither setzen immer mehr Menschen auf die Netzkarte für Bus und Bahn. Seit dem Vorjahr stieg die Zahl der Nutzer von 8000 auf 9200.

Landesrat Stefan Schnöll, Bundesrätin Andrea Eder-Gitschthaler, Allegra Frommer vom Salzburger Verkehrsverbund sowie Bürgermeister Markus Hiebl aus Freilassing.  SN/Land Salzburg / Neumayr – Leop
Landesrat Stefan Schnöll, Bundesrätin Andrea Eder-Gitschthaler, Allegra Frommer vom Salzburger Verkehrsverbund sowie Bürgermeister Markus Hiebl aus Freilassing.

Das Edelweißticket für Personen ab 64 Jahren ist ein Erfolgsmodell: Im Vorjahr waren in Salzburg 8000 solcher Netzkarten für Bus und Bahn im Umlauf. Inzwischen sind es schon 9200. Zum Vergleich: Bevor das Ticket im Dezember 2017 eingeführt wurde, gab es in der Altersgruppe 1300 Jahreskarten.

Ab 1. Juli gilt das Ticket auch für Fahrten nach Freilassing

Ab 1. Juli rücken Salzburg und Bayern näher zusammen: Das Ticket gilt dann auch für Fahrten von, nach und in Freilassing - egal ob mit Bus oder Bahn. Landesrat Stefan Schnöll: "Für alle Wochen- und Monatskarten, myRegio-Jahreskarten und myRegio Student ist Freilassing beim öffentlichen Verkehr bereits seit Jahresbeginn Teil der Region Salzburg Stadt."

"Plötzlich waren die Grenzen wegen Corona unüberwindbar"

"Die Coronakrise hat uns wieder vor Augen geführt, wie schnell es gehen kann, dass die Grenzen für manche Menschen plötzlich wieder unüberwindbar werden. Umso mehr freut es mich, dass jetzt die Grenzen wieder offen sind und wir mit der Ausweitung der Gültigkeit des Edelweißtickets die historisch enge Verbindung mit Land und Stadt Salzburg noch weiter stärken", sagt Bürgermeister Markus Hiebl aus Freilassing.

"Der Verbundgedanke kommt hier gut zur Geltung"

Allegra Frommer, Geschäftsführerin des Salzburger Verkehrsverbunds: "Der Verbundgedanke kommt hier gut zur Geltung. Gemeinsam mit der Stadt Freilassing, dem Land Salzburg und den SVV-Partnerunternehmen sind wir hier wieder einen praktischen Schritt weiter beim grenzüberschreitenden Verkehrsverbund." Bundesrätin Andrea Eder-Gitschthaler, Vorsitzende des Landes-Seniorenbeirats: "Besonders für die ältere Generation ist günstige und komfortable Mobilität von existentieller Bedeutung. Mit der Ausweitung des Edelweiß-Tickets bis über die Grenze haben wir eine weitere wichtige Verbesserung für die Seniorinnen und Senioren geschafft."

Inkludiert ist auch der "260er" von Salzburg nach Zell am See

Mit dem Edelweißticket können Personen ab 64 Jahren für 299 Euro alle Linienbusse und Bahnen in Salzburg benutzen - für ein Jahr. Inkludiert sind auch einige länderübergreifende Linien - etwa bis Mondsee (Linie 140), bis Bad Ischl (150) oder von Salzburg über Bad Reichenhall und Lofer nach Zell am See (260).

Quelle: SN

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