Politik

Der neue Chef der Sozialabteilung kennt "die Klientel"

Der Salzburger Andreas Eichhorn spricht im Interview über Bundesländer, die einst stolz auf ihre hohen Geldleistungen waren, und seine Haltung zur Debatte über die Mindestsicherung.

Der neue Chef der Sozialabteilung kennt "die Klientel" SN/robert ratzer
Andreas Eichhorn.

386 Millionen Euro Budget, 145 Mitarbeiter, ein Chef: Andreas Eichhorn hat eine Mammutaufgabe vor sich. Und die wird nicht einfacher, sollte es ab 1. Jänner keine einheitliche Regelung für die Mindestsicherung geben.

SN: Braucht man eine soziale Ader für Ihren Job?
Eichhorn: Als Abteilungsleiter nicht unbedingt, aber in der Sozialabteilung schadet es nicht, dass man nicht nur die Verwaltung, sondern auch die Klientel kennt. Und die kenne ich seit 25 Jahren.
SN: Die Sozialausgaben des Landes steigen rasant. Wie wollen Sie das einbremsen, oder geht das gar nicht?
Die bedarfsorientierte Mindestsicherung ist gleichmäßig angestiegen in den letzten Jahren. Die Fallzahlen heuer lassen gleichbleibende Zahlen erwarten. Die Menschen in Seniorenheimen werden natürlich älter. Der Pflegebereich ist auch jener, der die meisten Aufwendungen hat mit 153 Millionen Euro. Im Vergleich dazu hat die Kinder- und Jugendhilfe 42 Millionen Euro, die Mindestsicherung 44 und die Behindertenhilfe 94 Millionen Euro.

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