Die ÖVP kommt unter Zugzwang, und das ist gut so

Die Chancen für die Lösung des Salzburger Verkehrsproblems stehen so günstig wie noch nie.

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Standpunkt Heidi Huber

Am Mittwoch wird Stefan Schnöll als Verkehrslandesrat angelobt. Der 30-Jährige bekommt die größte Baustelle des Landes übertragen. Es wäre der erste Bauchfleck und ein denkbar schlechter Start, wenn der neue Landesrat zwei Wochen später eine Preiserhöhung bei den Jahrestickets argumentieren müsste. Das weiß Schnöll, das weiß die ÖVP - und lässt ihren Jungstar rechtzeitig einen Preisstopp verkünden.

Es ist vorerst nur ein kleiner Schritt, aber es zeigt, dass die ÖVP ihren Verkehrslandesrat nicht ausrutschen lässt. Es gibt keine Ausreden mehr, das Verkehrsproblem nicht lösen zu können. Die politischen Vorzeichen standen noch nie so günstig. In der Stadt regiert wie im Land und den meisten Gemeinden ein "Schwarzer". Stefan Schnöll bringt die Kurzwahltaste nach Wien mit. Wenn man es jetzt nicht schafft, dann schafft man es nie. Die ÖVP ist mit der Übernahme des Verkehrsressorts unter Zugzwang, und das ist auch gut so.

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