Politik

Ein Drittel der Landesbeamten geht in Pension

In den kommenden zehn Jahren muss das Land 35 Prozent der Planstellen neu besetzen. Ein Viertel der Beamten wird bereits nach dem neuen Gehaltsschema bezahlt.

Der Chiemseehof ist Sitz der Salzburger Landesregierung. (Symbolbild) SN/robert ratzer
Der Chiemseehof ist Sitz der Salzburger Landesregierung. (Symbolbild)

Eine positive Bilanz zog Personallandesrat Josef Schwaiger (ÖVP) ein Jahr nach der Einführung des neuen Gehaltsschemas für Landesbedienstete in Salzburg. Demnach würden 22 Prozent der Beamten nach dem neuen Schema bezahlt. "Nach einem Jahr belegen die Zahlen sehr deutlich, dass wir auf dem richtigen Weg sind", sagt Schwaiger. 650 Mitarbeiter befänden sich bereits im neuen Gehaltsschema. 500 Bedienstete seien vom alten auf das neue umgestiegen. "Das Land Salzburg wird zudem viel stärker als attraktiver Arbeitgeber wahrgenommen. Die Zahl der Bewerbungen auf die vom Land Salzburg ausgeschriebenen Stellen ist im Vergleich zu 2015 enorm gestiegen", sagt Schwaiger.

Pensionierungswelle steht bevor

Das sei auch insofern wichtig, als dem Land eine Pensionierungswelle bevorstehe. 35 Prozent aller Planstellen müssten in den kommenden zehn Jahren neu besetzt werden. "Das gelingt nur einem Arbeitgeber, der attraktive Rahmenbedingungen bietet. Das Land Salzburg ist nach seinen bundesweit einzigartigen Reformen wettbewerbsfähiger und attraktiver als je zuvor", sagt Schwaiger. Dazu habe auch das neue Objektivierungsgesetz beigetragen.

Quelle: SN

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