Politik

Endergebnis der Salzburger AK-Wahl steht fest: Keine Mandatsverschiebungen mehr

Es gab keine Mandatsverschiebung mehr. In den Betrieben fiel das Interesse an der Wahl höchst unterschiedlich aus.

Das Endergebnis der Arbeiterkammerwahl steht fest.  SN/franz neumayr
Das Endergebnis der Arbeiterkammerwahl steht fest.

Das endgültige Ergebnis der AK-Wahl 2019 in Salzburg steht fest. Es gab keine Mandatsverschiebungen mehr. Die FSG erreicht 64,95 Prozent (47 Mandate, - 2), ÖAAB/FCG 14,32 Prozent (10 Mandate, + 3), die Freiheitlichen 12,16 Prozent (8 Mandate,+/- 0), AUGE/UG 6,81 Prozent (4 Mandate, - 1) sowie der GLB 1,76 Prozent (1 Mandat, +/- 0). Damit bleibt die Liste der sozialdemokratischen Gewerkschafter von AK-Präsident Peter Eder klare Nummer eins im Salzburger Arbeitnehmerparlament - weiterhin mit Zweidrittelmehrheit. Von den 214.797 Wahlberechtigten (2014: 201.621) haben 72.750 ihre Stimme abgegeben, die Wahlbeteiligung sank damit auf 33,87 Prozent (2014: 35,14 Prozent). 1055 der abgegebenen Stimmen (2014: 1436) waren ungültig. Die konstituierende Sitzung wird am 19. März stattfinden.

Ein Drittel der Wahlberechtigten konnte in sogenannten Betriebssprengeln direkt im Unternehmen wählen. Was diese einzelnen Sprengelergebnisse anbelangt, so gibt es große Unterschiede hinsichtlich Wahlbeteiligung und Stimmenverteilung. Die höchste Wahlbeteiligung gab es mit 99,44 Prozent bei der Arbeiterkammer selbst. Die niedrigste mit 18,9 Prozent in der Universität Mozarteum.

Der Magistrat Salzburg mit immerhin 1074 Wahlberechtigten kam auf 55 Prozent Wahlbeteiligung. Das Ergebnis fiel mit 78,1 Prozent klar zugunsten der FSG aus. Die Freiheitlichen Arbeitnehmer kamen auf 12,1 Prozent, der ÖAAB gerade einmal auf 5,8 Prozent, die grünnahe AUGE auf 2,5 Prozent und der Linksblock auf 1,5 Prozent der Stimmen.

Bei der Salzburg AG lag die Wahlbeteiligung bei knapp 80 Prozent. Hier holte der ÖAAB mit 54,7 Prozent das beste Ergebnis, gefolgt von FSG (37,7 Prozent) und den Freiheitlichen (4,5 Prozent). Wobei die Mitarbeiter von Obus und Schiene separate Betriebswahlsprengel hatten. Im Obus-Bereich erreichte die FSG 40 Prozent, die Freiheitlichen 30 Prozent, der ÖAAB 24,4 Prozent.

Im Betriebssprengel des Landeskrankenhauses mit 3714 Wahlberechtigten (33 Prozent Wahlbeteiligung) erreichte die FSG knapp 63 Prozent, der ÖAAB 13,6, die AUGE 13,3, die Freiheitlichen 8,4 Prozent. Bei der Porsche Holding lag die Wahlbeteiligung bei 39,5 Prozent. Die Mehrheit (65 Prozent) wählte FSG, 13 Prozent ÖAAB, 12 FA, 7,5 AUGE. Bei der Universität Salzburg waren 2153 wahlberechtigt, aber nur 30,3 Prozent gingen wählen. Die FSG erreichte hier 53,7 Prozent, die AUGE Platz zwei mit 27,4 Prozent, der Linksblock 7 Prozent.

Quelle: SN

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