Politik

Erste Donnerstagsdemonstration in Salzburg

Nach Wien, Linz und Innsbruck findet am Donnerstag nun auch in Salzburg die erste "Donnerstags-Demo" statt.

Der Protest richtet sich gegen die Abschaffung der Notstandshilfe, die Zerschlagung der Sozialversicherung und die unsoziale Politik von ÖVP und FPÖ, heißt es in einer Aussendung. Die Demonstration startet um 19.30 Uhr am Hauptbahnhof und zieht über den Mirabellplatz bis zum Platzl.

"Wir wollen nicht zuschauen, wie die Regierung die soziale Absicherung in Österreich zerstört. Am Donnerstag setzen wir gemeinsam ein Zeichen gegen die unsoziale Politik und für eine Zukunft frei von Angst, Armut und Ausgrenzung", sagte Emily Karisch, Sprecherin von Solidarisches Salzburg, ein Bündnis zivilgesellschaftlicher, politischer und gewerkschaftlicher Gruppen.

Zu den Rednern bei der Donnerstagsdemonstration in Salzburg zählen Andreas Huss, Obmann der Salzburger GKK und Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau-Holz, Emily Karisch und Kay-Michael Dankl von Solidarisches Salzburg, sowie Vertreter aus dem Sozialbereich. Das Format knüpft an die frühen 2000er-Jahre an, als jeden Donnerstag gegen die Politik der ersten ÖVP-FPÖ-Regierung protestiert wurde.

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