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Erzdiözese Salzburg bilanzierte das Jahr 2018 mit einer schwarzen Null

Mit einer finanziellen Punktlandung schloss die Erzdiözese das Jahr 2018 ab: Bei Einnahmen von 58 Millionen Euro blieb an Ende ein bereinigtes Ergebnis von 58.000 Euro übrig.

Erzbischof Franz Lackner kann sich über einen ausgeglichenen Jahresabschluss für 2018 freuen.  SN/stefanie schenker
Erzbischof Franz Lackner kann sich über einen ausgeglichenen Jahresabschluss für 2018 freuen.

In seiner jüngsten Sitzung genehmigte der Diözesankirchenrat den Jahresabschluss der Erzdiözese Salzburg für das Jahr 2018, der bei Einnahmen von 58 Millionen Euro ein bereinigtes Ergebnis von 58.000 Euro aufweist. Die Kirchenbeiträge machen mit knapp 48,36 Millionen Euro 83,32 Prozent der Gesamteinnahmen aus und sind im Vergleich zu 2017 um rund vier Prozent angestiegen. "Wir sind dankbar, dass 88 Prozent der Katholiken in der Erzdiözese Salzburg ihren Kirchenbeitrag rechtzeitig leisten, das ist ein großer Vertrauensbeweis", sagte Finanzkammerdirektor Cornelius Inama bei der Präsentation seiner ersten Bilanz. Im Vorjahr haben mehr als 152.000 Kirchenbeitragszahler den Frühzahlerbonus in Anspruch genommen.

Kirchenbeitrag sichert Gehalt für 900 Mitarbeiter und Erhalt von 700 Gebäuden

Die Bezahlung der Priester und ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die pastoralen und sozialen Aufgaben, die Verantwortung für viele Bildungs- und pädagogische Einrichtungen und die Erhaltung von rund 700 zumeist denkmalgeschützten Kirchen und weltlichen Gebäuden, die der Erzdiözese gehören, sind die größten Budgetposten. Rund 900 Personen - Priester, Diakone und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den verschiedenen kirchlichen Arbeitsfeldern - werden durch den Kirchenbeitrag gänzlich oder teilweise finanziert. Die Personalkosten beliefen sich im vergangenen auf Jahr 34 Millionen Euro, das sind 58,65 Prozent der Einnahmen.

Mehr als hundert Baumaßnahmen

Der Bauaufwand schlug 2018 mit rund 7,3 Millionen Euro zu Buche. Insgesamt wurden rund 130 kirchliche Gebäude mit Zuschüssen bedacht. Die Sanierungen zahlreicher Kirchen, unter anderem in Bischofshofen (Filialkirche Buchberg), Erl, Gneis, Hopfgarten, Lamprechtshausen (Filialkirche Maria im Mösl) und Wörgl wurden abgeschlossen. Weiters waren Baumaßnahmen an vielen Pfarrhöfen erforderlich. Generalsaniert wurden die Pfarrhöfe in Krimml, Neualm-St. Josef und das Kollegiatsstift Seekirchen. Vergangenen Sommer konnte der neu gebaute Pfarrhof in Auffach eingeweiht werden.

Aufgerufen am 20.05.2022 um 10:57 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/erzdioezese-salzburg-bilanzierte-das-jahr-2018-mit-einer-schwarzen-null-71666692

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