Politik

Erzdiözese Salzburg wirbt offensiv um junges Personal

Der "Theotag" soll Interesse für kirchliche Berufe wecken. Im Bildungshaus St. Virgil werden am 7. Februar mehr als 300 Jugendliche aus Abschlussklassen in Salzburg erwartet. Die Palette reicht vom Priesteramt über Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker bis zu Mitarbeitern in der Jugendarbeit.

Erzbischof Franz Lackner wirbt für das Theologiestudium – im Bild am Infostand der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule beim Theotag 2017.  SN/erzdiözese salzburg
Erzbischof Franz Lackner wirbt für das Theologiestudium – im Bild am Infostand der Kirchlichen Pädagogischen Hochschule beim Theotag 2017.

Wie geht es nach der Matura weiter? Diese Frage beschäftigt Jahr für Jahr Tausende Jugendliche in Österreich. Die katholische Kirche setzt auf die "Theotage", um Schülerinnen und Schülern der Abschlussklassen konkrete Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten der Kirche näherzubringen. Das Spektrum reicht von "klassischen" Berufen wie dem Priesteramt oder der Ordensberufung über Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusiker, Seelsorger, Mitarbeiterinnen in der Pfarr- und Jugendarbeit sowie pastorale Mitarbeiter bis zu Verwaltungskräften und Journalisten.

Informationen über Freiwilligenarbeit im Ausland

Irene Blaschke, Leiterin des Referats Berufungspastoral der Erzdiözese Salzburg: "Die ,Theotage' wollen aber mehr sein: Sie wollen Kirche in ihrer bunten Vielfalt erlebbar machen und einen Gesprächsraum bieten, in dem sich Jugendliche bewusst über die Frage der eigenen Berufung Gedanken machen und austauschen können." In Workshops und an Informationsständen kommen die Jugendlichen über christliche Lebensformen ins Gespräch. Sie können sich auch über Freiwilligeneinsätze im Ausland erkundigen, meditieren und sich kreativ ausprobieren. Bei zwei Vorlesungen schnuppern sie ins Theologiestudium hinein und erfahren, welche Berufe damit möglich sind.

2300 Mitarbeiter bei der Erzdiözese, in Schulen und bei der Caritas

Einblick in ihren Berufsalltag geben beim Theotag unter anderem Weihbischof Hansjörg Hofer, Roland Rasser (Generalvikar der Erzdiözese) und Caritas-Direktor Johannes Dines. In Salzburg und dem Tiroler Unterland bietet die katholische Kirche 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in Pfarren und Einrichtungen der Erzdiözese Arbeit, weiteren 700 in der Caritas und 800 im Religionsunterricht. Weitere Informationen: www.theotagsalzburg.at

Quelle: SN

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