Es geht ans Eingemachte

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Standpunkt Hermann Fröschl

Ob in der Stadt, in Seekirchen oder Zell am See: Die Wohnungspreise sind derart hoch, dass sie die Salzburger zunehmend vor existenzielle Fragen stellen. Wie jemals eine Wohnung kaufen? Wie die Miete finanziell schaffen?

In aller Klarheit: Salzburgs Wohnungsmarkt ist am Kippen. Nicht nur, weil gigantische Spekulation die Preise hoch hält. Nicht nur, weil 5000 Wohnungen leer stehen. Nicht nur, weil Tausende Wohnungen nur selten genutzt oder für lukrative Kurzzeitvermietung (Airbnb & Co.) genutzt werden. Sondern auch, weil nun selbst der geförderte Sozialwohnbau ins Stocken geraten könnte. Die Nachricht, dass geförderte Wohnbauträger ihr Baukontingent heuer wohl nicht ausschöpfen werden, weil die Preise derart hoch sind, macht stutzig. Denn das heißt konkret, dass trotz millionenschwerer Förderungen mit Steuergeld aller Salzburger die Vorgaben für günstigen Wohnraum nicht mehr zu schaffen sind. Spätestens jetzt muss allen Verantwortlichen klar sein, dass es so nicht weitergeht.

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