Politik

Fahrverbote vor Schulen: Gnigl hofft auf eine Lösung

Die Diskussionen über Fahr- und Halteverbote vor Schulen und Kindergärten in der Stadt Salzburg haben nun die Anrainerinitiative bei der Volksschule Gnigl auf den Plan gerufen.

Alexander Renz SN/robert ratzer
Alexander Renz

Die Anrainervertreter Alexander Renz und Thomas Neuhold unterstützen die Bestrebungen der Stadtregierung, warnen aber zugleich: Verbote ohne strenge Kontrollen würden nutzlos bleiben.

Mit dem Schulbeginn heute, Montag, beginne in Gnigl, vor allem im Bereich Grazer Bundesstraße und Franz-Hattinger-Straße, wieder das allmorgendliche Verkehrschaos, sagt Initiativensprecher Alexander Renz. "Bis zu hundert Eltern versuchen oft gleichzeitig, ihre Kinder mit dem Pkw bis knapp vor das Schultor zu fahren. Es kommt zu tumultartigen, für die Kinder brandgefährlichen und die Anrainer oft unzumutbaren Verkehrsexzessen." Die Gnigler gehen davon aus, dass die geplanten Maßnahmen "auch für den Bildungscampus Gnigl, den größten Grundschulstandort im Stadtgebiet, gelten werden".

Gleichzeitig weist die Anrainerinitiative jedoch darauf hin, dass "das bis dato vorgesehene Zufahrtskonzept mit Kiss-&-Ride-Parkplätzen in der Versorgungshausstraße unmittelbar vor den Schultoren dem von der Stadt angedachten Konzept temporärer Fahrverbote in keiner Weise entspricht". Im Gegenteil: Die Zufahrtslösung sei widersinnig, da es die Fahrzeugströme in eine Sackgasse lenke. "Wir weisen schon länger auf dieses Planungsmanko hin, fanden bis dato aber kein Gehör." Die Verkehrslösung rund um den Bildungscampus Gnigl (der im Herbst 2018 in Betrieb gehen wird) müsse rasch überarbeitet werden.

Quelle: SN

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