Politik

Flüchtlinge: Schellhorn-Quartier wird nach Goldegg verlegt

Das Tauziehen um eine Flüchtlingsunterkunft des Gastronomen Sepp Schellhorn ist beendet.

Flüchtlinge: Schellhorn-Quartier wird nach Goldegg verlegt SN/neos
Sepp Schellhorn setzt sich für Flüchtlinge ein.

Die Asylbewerber ziehen von Bad Gastein nach Goldegg, in die Heimatgemeinde des NEOS-Politikers, um. Davor hatte der Gasteiner Bürgermeister eine längere Unterbringung der Asylbewerber in seiner Gemeinde mit Hilfe von Landeshauptmann Wilfried Haslauer (ÖVP) verhindert.

Flüchtlings-Pfarrer greift unterstützend ein Unterstützung fand Schellhorn dann bei Alois Dürlinger, Flüchtlingskoordinator der Salzburger Erzdiözese und einer der Paten von Schellhorns Integrationsprojekt, der auch in Goldegg vermittelt hat. Sobald die Behörde in Sankt Johann den derzeitigen Zustand des Quartiers genehmigt, können 20 der nunmehr 27 Flüchtlinge in den "Jungschar-Turm" des örtlichen Schlosses übersiedeln. Für die weiteren Asylbewerber aus der bisherigen Unterkunft in Bad Gastein wird gerade nach Einzelunterkünften in Goldegg gesucht.

"Ohne unseren Einsatz wären die Flüchtlinge wie Pakete neu verschickt worden und entweder in der Obdachlosigkeit oder in einem der Transitquartiere gelandet", meinte Schellhorn in einer Stellungnahme. Eine bestehende Gemeinschaft wäre zerstört und die Integrationsbemühungen zu Nichte gemacht worden. Nunmehr sei es möglich, die Deutsch- und Qualifizierungskurse (als Hilfsköche und Kellner) gemeinsam weiterzuführen.

Ein ausdrücklicher Dank Schellhorns ging an seine Gemeinde, die sich einstimmig für die Aufnahme der Flüchtlinge ausgesprochen habe. Bisher waren in Goldegg noch keine Asylbewerber untergebracht.

Land verhinderte ersten Plan In Bad Gastein war das Schellhorn-Projekt mit einem Ablaufdatum Ende November versehen, da dann der Vertrag mit dem Land ausläuft. Schellhorn wollte die Asylbewerber ursprünglich in ein anderes Haus verlegen, da er die derzeitige Unterkunft in der Winter-Saison für Mitarbeiter benötigt. Diesem Plan schob das Land allerdings einen Riegel vor, da Haslauer seinem Parteifreund Bürgermeister Gerhard Steinbauer im Wort war, dass die Unterbringung der Flüchtlinge mit Ablauf des November endet.

Quelle: APA

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