Politik

Förderung von Langzeitarbeitslosen: Kritik an Ende von "Aktion 20.000"

Arbeiterkammer, Gewerkschaft, SPÖ aber auch die Freie Partei Salzburg von Karl Schnell kritisieren die Abschaffung der "Aktion 20.000" durch die neue schwarz-blaue Bundesregierung.

Langzeitarbeitslose über 50 Jahre waren Ziel der „Aktion 20.000“. SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Langzeitarbeitslose über 50 Jahre waren Ziel der „Aktion 20.000“.

Die schwarz-blaue Regierung hat sich mit 1. Jänner von der "Aktion 20.000", durch die in Salzburg mehr als 500 Langzeitarbeitslose in gemeinnützige Gemeindejobs gebracht werden sollten, verabschiedet. Das hat zu heftiger Kritik geführt. "Eine Ausweitung und keine Abschaffung der Beschäftigungsförderung wäre der nötige Schritt," betonte ÖGB-Landesvorsitzender Peter Eder. AK-Präsident Siegfried Pichler spricht von einem "komplett falschen Schritt." Denn in Salzburg habe sich ein "Stock" von fast 1600 arbeitslosen Menschen, die älter als 50 Jahre alt sind, aufgebaut. Wie wichtig die Aktion gewesen sei, zeige sich an der Modellregion Pongau: Dort wurden bis Dezember laut AK bereits 36 der geplanten 40 Stellen besetzt. SPÖ-Landeschef Walter Steidl: "Die Bundesregierung raubt mehr als tausend Langzeitarbeitslosen eine Jobperspektive." FPS-Landtagsabgeordneter Markus Steiner betont, dass kurz vor Weihnachten im Landtagsausschuss einstimmig beschlossen worden sei, die Bundesregierung aufzufordern, mehr gegen Langzeitarbeitslosigkeit zu tun. Steiner: "Aber ÖVP und FPÖ sind umgefallen."


Quelle: SN

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