Politik

23-Jährige an der Spitze: FPÖ Salzburg präsentiert neues Team

Jung, dynamisch, kompetent. Unter diesem Motto stellte die FPÖ ihre neue Führungsriege vor. Marlene Svazek steigt zur FPÖ-Parteichefin auf.

Wenige Stunden, nachdem der Landesparteivorstand und die Landesleitung der Salzburger FPÖ die 23-jährige Landesparteisekretärin Marlene Svazek als künftige Landesparteichefin in Position gebracht hatten, stellte die Partei am Freiag ihr neues Führungsquartett vor. Svazek soll Parteiobfrau werden, "hinter" und "neben" ihr sollen die bisherigen Obmannstellvertreter Volker Reifenberger und Hermann Stöllner sowie Landesparteisekretär Andreas Hochwimmer stehen.

In dunklem Anzug und Krawatte präsentierten sich die drei Männer bei einer Pressekonferenz der Öffentlichkeit, Svazek erschien bewusst leger in Sakko und Jeans.

Umstrukturierung der FPÖ abgeschlossen

Mit der Präsentation des Teams sei die vor einem Jahr angekündigte Umstrukturierung der FPÖ abgeschlossen, betonte Andreas Schöppl, der die Führung nach dem Parteiausschluss von Karl Schnell im Juni 2015 interimistisch übernommen hatte. "In der Partei ist herrscht eine große Aufbruchstimmung", betonte Schöppl. Die Entscheidung für Svazek sei im Team gefallen. Für sie spreche, "dass sie einfach die beste ist." Das Quartett finde auch große Zustimmung von Bundesparteiobmann Heinz-Christian Strache. "Die FPÖ in Land und Bund sind aus einem Guss."

Svazek feiert in zwei Wochen ihren 24. Geburtstag. Ihre derzeitige Tätigkeit als Assistentin von EU-Parlamentarier Harald Vilimsky wird sie in den nächsten Wochzen beenden und zurück nach Salzburg kommen.

"Ich werde ja jeden Tag älter"

Svazek stammt aus Großgmain, wo sie bis letzten Sommer auch Gemeindevertreterin war. Ihr Alter sei kein Manko, sondern ein Vorteil, meinte sie. "Ich werde ja jeden Tag älter." Alleingänge und eine "One-Man-Show" werde es in Zukunft in der Salzburger FPÖ nicht mehr geben.

Svazek wird beim Landesparteitag als Obfrau kandidieren, Reifenberger und Stöllner sollen wie bisher als Stellvertreter fungieren, Hochwimmer soll Landesparteisekretär bleiben. Er streute Svazek Rosen: "Sie ist ein politisches Talent, rhetorisch brilliant, absolut verlässlich, dynamisch, innovativ und modern." Unter ihrer Führung werde es keinen Rechtsruck in der Partei geben, betonte Svazek. Das junge Team sei ein Gegengewicht zu den alten und verkrusteten Strukturen in ÖVP und SPÖ. Das Quartett wird sich die politische Arbeit thematisch teilen.

Quelle: SN

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