Politik

FPÖ will künftig Sicherheitsstadtrat in der Salzburger Landeshauptstadt stellen

Auf den ersten zehn Listenplätzen kandidieren drei Frauen und sieben Männer für die Gemeinderatswahl am 10. März 2019.

Die beiden FPÖ-Gemeinderäte Erwin Enzinger und Karl Michael Blagi werden im kommenden Gemeinderat nicht mehr vertreten sein. Blagi kandidiert bei der Wahl am 10. März nächsten Jahres auf dem aussichtslosen elften Platz. Enzinger stehe aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, erklärte der Salzburger Stadtparteiobmann und Klubobmann im Gemeinderat Andreas Reindl.

Gemeinsam mit Landesparteiobfrau Marlene Svazek präsentierte er am Dienstag die ersten zehn Listenplätze für die Wahl in der Stadt Salzburg. Und er setzte sich ein klares Ziel: Reindl, der auch als Bürgermeisterkandidat ins Rennen geht, möchte die FPÖ wieder in die Stadtregierung bringen, er selbst will Sicherheitsstadtrat werden. Svazek betonte, sie werde sich im Wahlkampf "nobel zurückhalten", denn sie habe in Großgmain ihren eigenen Wahlkampf auszufechten. Dort tritt die FPÖ-Politikerin als Bürgermeisterkandidatin an.

In der Landeshauptstadt kandidieren hinter Spitzenkandidat Reindl:

Platz 2: Renate Pleininger, die als Sozial- und Seniorensprecherin bereits im Gemeinderat sitzt und das "soziale Gewissen nicht nur der Partei, sondern auch im Klub" sei, wie Reindl betont.

Platz 3: Robert Altbauer, ein Jurist und Betreiber einer Werbeagentur. Er ist FPÖ-Ortsgruppenobmann im Stadtteil Itzling/Elisbaethvorstadt und sei ein "sympathischer und charakterlich anständiger Mensch", beschreibt Reindl.

Platz 4: Stefan Pfeiler: Der frühere RfJ-Obmann und aktueller Ortsgruppenobmann von Lehen arbeitet bei einer Versicherung.

Platz 5: Julia Schmitzberger. Die diplomierte Kindergarten- und Hortpädagogin ist Organisationsreferentin in der Landesgeschäftsstelle der FPÖ.

Platz 6: Bernhard Höllinger, ein Soldat, der seit zwei Jahren im Gemeinderat vertreten ist.

Platz 7: Dermatologe Manfred Fiebiger, ein gebürtiger Villacher mit Ordination in der Stadt Salzburg.

Platz 8: Rechtsanwalt und Landesparteisekretär Andreas Hochwimmer. Reindl: "Er hat nur einen Fehler: Er ist Rapid-Fan."

Platz 9: Canan Brenner, eine gerichtlich beeidete Dolmetscherin, die zwei Bäckereien (eine in Taxham und eine in Alt-Liefering) führt.

Platz 10: Thomas Schaurecker, Obmann der Ortsgruppe Maxglan

Die Listenreihung war am Montagabend von der FPÖ der Stadt Salzburg einstimmig abgesegnet worden. Auch Enzinger und Blagi seien anwesend gewesen und hätten ihre Stimmen abgegeben, betonte Svazek. Sie streute ihrem Spitzenkandidaten in der Landeshauptstadt Rosen: Sie halte Reindl für den ehrlichsten und bodenständigsten Politiker innerhalb der freiheitlichen Partei.

Schafft es die FPÖ in die Regierung, dann werde sie das Sicherheitsressort beanspruchen, sagte Reindl, der seine Forderung nach einer eigenen Ordnungswache für die Stadt Salzburg erneuerte. Auch für das Sozialressort sei er geeignet, ergänzte Svazek, weil: Reindl habe sich von ganz unten nach oben - vom Lkw-Fahrer zum Stadtparteiobmann und Klubobmann der FPÖ - hinaufgearbeitet. "Er ist keiner aus der High Society. Ich glaube, das ist wichtig zu erwähnen", meinte Svazek.

Quelle: SN

Aufgerufen am 16.11.2018 um 08:32 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/fpoe-will-kuenftig-sicherheitsstadtrat-in-der-salzburger-landeshauptstadt-stellen-53722720

Testen Salzburgs Fiaker-Pferde bald "Turnschuhe"?

Testen Salzburgs Fiaker-Pferde bald "Turnschuhe"?

Eine Art Schuh mit gedämpfter Sohle, der Pferd und Straßenbelag schützt. Eine steirische Innovation belebt die Fiakerdebatte. Mitten in die von den Neos losgetretene Diskussion über die Fiaker in der …

Obus-Musterlinie hinkt hinterher

Obus-Musterlinie hinkt hinterher

Busspuren für den 2er wurden umgesetzt. Einiges fehlt aber noch immer. Zwölf Kilometer ist die Obuslinie 2 lang. Von Gnigl kommend über den Hauptbahnhof bis zum Flughafen transportiert die "blaue" Linie …

Kommentare

Schlagzeilen