Politik

Gemeinde ruft abgewanderte Bürger zurück

Mühlbach am Hochkönig verliert Einwohner und darf jetzt hoffen, die Trendwende zu schaffen. Neue Wohnungen und Bauland für Einfamilienhäuser sollen Heimkehrer anlocken.

Manfred Koller auf dem Gelände der Werkssiedlung SN/karin portenkirchner
Manfred Koller auf dem Gelände der Werkssiedlung

Die ehemalige Bergbaugemeinde Mühlbach am Hochkönig kämpft tapfer gegen die Abwanderung. Neue Wohnungen und Bauland für Einfamilienhäuser sollen helfen, weggezogene Bürger zurückzuholen.

Die Pongauer Gemeinde ist unter die 1500-Einwohner-Grenze gerutscht. 1483 Hauptwohnsitze sind es exakt, sagt Bürgermeister Manfred Koller (SPÖ). "In den letzten acht Jahren haben wir über 100 Hauptwohnsitze verloren." In den nächsten zehn, 15 Jahren hofft Mühlbach, den Trend stoppen und Menschen aus Nachbargemeinden sogar zurückgewinnen zu können. Die alte Werkssiedlung aus den 1950-er Jahren weicht Schritt für Schritt modernen Wohnhäusern. Ein Gebäude mit neun Wohnungen ist schon errichtet, ein zweites im Rohbau fertig und ein drittes wird aus 24 Wohneinheiten bestehen. Aber viele junge Familien wollen keine Wohnung, sondern lieber ein Haus. Auf einer neu gewidmeten Baulandfläche sind fünf Einfamilienhäuser bezogen, ein sechstes wird folgen.

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