Politik

Gemeindesitzung platzt wegen Streit um Sportplatz

Weil nach dem Auszug von fünf ÖVP- und einem Mandatar der Neuen Oberndorfer Wählergemeinschaft (NOW) die Oberndorfer Gemeindevertretung nicht mehr beschlussfähig war, konnte über einen umstrittenen Grundstücks-Deal nicht abgestimmt werden.

Gemeindesitzung platzt wegen Streit um Sportplatz SN/www.BilderBox.com
Wo der OSK Oberndorf künftig spielen wird, ist seit Jahren ein umstrittenes Thema in Oberndorf.

Zu einem Eklat kam es Mittwochabend bei der Gemeindevertretungssitzung in Oberndorf. Die fünf Mandatare der ÖVP sowie Christoph Thür (NOW) zogen aus, um so einen Beschluss zu verhindern. Anlass war ein geplanter Grundstücks-Deal rund um den Sportplatz, der auf einer Pachtfläche steht. Laut dem Vorschlag von Bgm. Peter Schröder (SPÖ) sollte die Gemeinde die rund zwei Hektar große Fläche, für die der Pachtvertrag Ende 2017 ausläuft, für weitere vier Jahre von Franz Wolf pachten. In der Zwischenzeit sei es möglich, ein Alternativareal für die Fußballer zu finden, argumentiert Schröder. Als Gegenleistung hatte Wolf für 12.000 m222 des Areals eine Bauland-Widmung ab 2022 verlangt. Die Gemeinde wiederum hatte mit ihm ausgehandelt, das restliche knappe Hektar um 60 Euro/m222 zu kaufen. Schröder: "Damit könnten ein Tennisplatz sowie die Stockschützenanlage bleiben. Der Rest könnte ein Bolzplatz werden."

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