Politik

GKK-Obmann Huss: "Geld aus Salzburg wird in Wien bleiben"

GKK-Obmann Andreas Huss ist gegen die Pläne der Bundesregierung, die Länderkassen zu fusionieren und die Unfallversicherung zu zerschlagen. Am Zubau seines Hauses hält er fest.

Andreas Huss warnt als Salzburger Gebietskrankenkassen-Obmann vor den Plänen der Bundesregierung.  SN/christian sprenger
Andreas Huss warnt als Salzburger Gebietskrankenkassen-Obmann vor den Plänen der Bundesregierung.

Andreas Huss (53) ist Landesgeschäftsführer der Gewerkschaft Bau Holz und seit Oktober 2013 Obmann der Salzburger Gebietskrankenkasse(SGKK).

Die Bundesregierung will die neun Gebietskrankenkassen zu einer fusionieren. Fürchten Sie sich schon? Huss: Das Regierungsprogramm ist hier sehr unkonkret. Es stellt mich hier vor mehr Fragen, als es Antworten gibt. Ich interpretiere es so: Es soll eine österreichweite Krankenkasse für alle Arbeiter und Angestellten geben; sowie eine für Beamte; eine für Selbständige und Bauern. Aber unter dieser sogenannten ÖKK soll es neun Landesstellen geben, die weiter Budgethoheit haben. Die Frage ist aber, wie diese Budgethoheit ausgestaltet ist. Das Gefährliche ist, dass die Beiträge zentral vom Bund eingehoben werden. Da ist zu befürchten, dass die Beiträge der Salzburger Versicherten nicht mehr in vollem Umfang nach Salzburg zurückfließen, sondern zum Teil in Wien bleiben.

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