Politik

Heinz Schaden und Co. verteidigen Bad-Projekt

Wie geht es mit dem Paracelsusbad weiter? Diese Frage behandelten Bürgermeister Schaden und Co. am Dienstag bei einem Pressegespräch.

Heinz Schaden und Co. verteidigen Bad-Projekt SN/robert ratzer
Bad-Projektmanager Heinz Rossmann, Stadtrat Johann Padutsch (BL), Bgm. Heinz Schaden (SPÖ) und Vize-Bgm. Harry Preuner (ÖVP).

Alles bewegt sich im Bereich des Normalen. Das war die Botschaft, die Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ), Harald Preuner (ÖVP) und Johann Padutsch (Bürgerliste) am Tag nach der Entmachtung Barbara Unterkoflers zu vermelden hatten. Wie berichtet waren Baustadträtin Barbara Unterkofler (Neos) im Stadtsenat die Bad-Agenden entzogen worden. Bereits am Dienstag gab es eine Pressekonferenz zur Zukunft des Paracelsusbades.Projektmanager informierteViel hatten die drei Stadtregierungsmitglieder nicht zu sagen. Vor allem ließen sie Bad-Projektmanager Heinz Rossmann sprechen. Und der hatte gleich am Beginn seines Vortrages zu vermelden: "Wir haben kein Dilemma." Seine Aufgabe sei es, einen "Faktenbereicht" zu liefern, indem er aufzeigen wolle, wo das Projekt des Paracelsusbad-Neubaus liege. Dazu hatte er eine 23-seitige Präsentation vorbereitet. Als erstes stellte er fest, dass bereits seit dem Jahr 2010 feststünde, dass ein Neubau des Bades genau so viel kosten würde wie eine Sanierung. Deshalb sei der Neubau vorzuziehen.

Komplizierte KostenschätzungenDas Thema Kosten sei sein "Lieblingsthema", sagte Projektmanager Heinz Rossmann. Denn mit Zahlen könne man gut spielen. Fakt sei, dass die Kosten des Bades maximal 53,6 Millionen Euro betragen würden, jene des Gesamtprojektes "theoretisch" 72 Millionen. Je konkreter das Projekt würde, desto konkreter würde auch die Kostenschätzung. Insgesamt sei das gesamte Projekt im normalen Zeitrahmen, den das Bundesvergabegesetz vorgebe. "Das ist kein Desaster oder Dilemma, das ist unser Gesetz." Sollte es keine weiteren Einsprüche mehr geben, könnte der Baubeginn für das Projekt im Jahr 2016 sein.Die Jury und die StillhaltefristEinsilbig gab sich der Bürgermeister dann zur Stadtsenatssitzung vom Montag. Seit gestern gebe es eine Entscheidung der Jury zu dem Projekt, seither laufe auch eine Stillhaltefrist. Darüber hinaus gebe es aber auch eine Verschwiegenheitspflicht zur Vergabe. Zusammenfassend sagte Schaden dann:"Ich sage kein Wort über die Jury."

Das Pressegespräch zum Nachlesen im SN-Ticker:

Liveticker
. Quelle: SN

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