Politik

Heinz Schaden zu Besuch beim Papst

Papst Franziskus empfängt am Wochenende Bürgermeister von Städten in Europa und im Mittelmeerraum zur Tagung "Europa - Flüchtlinge sind unsere Brüder und Schwestern". Unter den Stadtchefs sind mit Heinz Schaden (SPÖ) und Andreas Babler (SPÖ) auch jene aus Salzburg und Traiskirchen (Bezirk Baden).

Heinz Schaden zu Besuch beim Papst SN/robert ratzer
Bürgermeister Heinz Schaden (SPÖ) ist am Wochenende auf dem Weg nach Rom.

"Eine Einladung direkt aus dem Vatikan, da fühlt man sich geehrt", freute sich Schaden bereits vor gut einer Woche auf Facebook. Das Treffen in Rom solle ein Erfahrungsaustausch von Städten sein, die einen Flüchtlingsstrom zu bewältigen hatten. Und das traf auf Salzburg im vergangenen Jahr zu: Rund 350.000 Schutzsuchende wurden in der Stadt betreut, der überwiegende Teil reiste anschließend nach Deutschland weiter.

"An dieser Stelle dürfen die unzähligen Freiwilligen und die Einsatzkräfte nicht unerwähnt bleiben, die bei der Bewältigung des Flüchtlingsstromes engagiert waren. Ein Hoch auf sie", schrieb Schaden. Einem Bericht der "Kronen Zeitung" zufolge wurde Salzburgs Stadtchef auf Empfehlung der Bürgermeisterinnen von Paris, Madrid und Barcelona eingeladen. Höhepunkt von Schadens Rom-Reise wird am Samstag eine Privat-Audienz bei Papst Franziskus sein.

"Die Einladung ist für mich eine große Ehre", freute sich am Mittwoch auch Babler. "Das neue Leben der Geflüchteten spielt sich in den Kommunen ab. Dabei kommt den Bürgermeistern eine besondere Verantwortung zu." Traiskirchen ist seit Jahrzehnten Standort des größten Flüchtlingslagers in Österreich.

Seine Rede zur europäischen und internationalen Flüchtlingssituation wird Babler, der auch Mitorganisator der ersten Bürgermeister Konferenz N-O-W in Wien war, einer Aussendung zufolge direkt nach der Papst-Audienz am Samstagnachmittag halten. Die etwa 80 Rathaus-Chefs, die in Rom zusammentreffen, kommen u.a. auch aus Italien, Deutschland, Belgien, Griechenland, Großbritannien, den Niederlanden, Portugal, der Schweiz, aus Spanien, Libyen und Tunesien.

Quelle: APA

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