Politik

Hohe Preise bringen jetzt sogar den geförderten Mietwohnbau in Salzburg ins Stocken

Die Wohnbauförderung stellt Gemeinnützigen jährlich Millionen für den Bau von Mietwohnungen zur Verfügung. Angesichts des Preisniveaus geht sich das aber immer öfter nicht mehr aus.

 SN/robert ratzer

Eigentlich ist es eine gute Nachricht: Die Wirtschaft floriert, am Bau herrscht Hochkonjunktur. Von Winterpause ist angesichts solcher Temperaturen am Bau keine Spur.

Eine gute Nachricht - aber eben nicht für alle: Wer bauen will, muss derzeit tief in die Tasche greifen. Bei Baufirmen sind die Auftragsbücher voll. Und vor allem das Baunebengewerbe ist ausgelastet - Installateure, Elektriker, Spengler etc. Was zur Folge hat, dass auch die Baupreise im Vergleich zu den Vorjahren angezogen haben. Das trifft derzeit besonders die gemeinnützigen Wohnbaugesellschaften in Salzburg, die Hunderte Mietwohnungen bauen. Doch um Wohnungen mit Mitteln der Wohnbauförderung bauen zu können, gibt es Kostenobergrenzen, die eingehalten werden müssen. Und das geht nicht mehr so einfach. So dürfen sich in der Nettomiete später maximal zwei Euro Grundkosten pro Quadratmeter widerspiegeln. Bei den Baukosten liegt die geförderte Obergrenze bei 4,24 Euro/m22.

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