Politik

"Ich stand an der Spitze der Erneuerung"

SPÖ-Chef Walter Steidl über seine Zeit als Strippenzieher für Bundeskanzler Kern, neu erwachten Stolz unter den Funktionären und "Lehrlingen" in der Landesregierung.

SN: Sie waren der erste höhere SPÖ-Politiker, der im Frühjahr offen den Rücktritt Werner Faymanns als Bundeskanzler gefordert hat. Hat sich Christian Kern schon bedankt für Ihre Hilfe ins Kanzleramt?
Steidl: Danken ist der falsche Begriff. Aber er hat vor Kurzem bei seinem Salzburg-Besuch in der Stiegl-Brauwelt gesagt: "Ohne Walter Steidl würde ich nicht hier stehen." Er hat bei der Veranstaltung erzählt, wie das war, als ich ihn gefragt habe, ob er sich vorstellen kann, in die Politik zu gehen - nicht in irgendeine Funktion, sondern ganz nach oben, ins Amt des Bundeskanzlers. Das war am 4. Mai, um die Mittagszeit, in der Gletscherbahn Kaprun zwischen Talstation und Mittelstation. Von da an hat die Geschichte dann bis zum 9. Mai seinen Lauf genommen. Ich habe vorher auch ein Gespräch mit Gerhard Zeiler (Ex-ORF-Generaldirektor, Anm.) geführt und eines mit Werner Faymann.

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