Politik

In der Landwirtschaft ist kein Platz für Romantik

Ein Puzzlestein im Kampf gegen Kälbertransporte ist "gesextes" Sperma. Aber auch Handel und Konsumenten sind gefordert.

Josef Schöchl präsentierte eine Fleischfarbkarte: Je dunkler, desto weniger Geld erhalten die Bauern für Kalbfleisch. SN/Stefanie Schenker
Josef Schöchl präsentierte eine Fleischfarbkarte: Je dunkler, desto weniger Geld erhalten die Bauern für Kalbfleisch.

Mit einem Verbot von Langstreckentransporten wird sich das Dilemma Kälbertransporte nicht lösen lassen. Aber dass sich etwas ändern muss, darüber waren sich am Mittwoch im Landtag alle Parteien einig. Doch wie kann ein Systemwandel gelingen? Die Landwirtschaft ist europaweit längst arbeitsteilig organisiert. Die Zahl der in Österreich geschlachteten Kälber ist seit 2013 von 80.000 auf 56.000 gesunken. Gleichzeitig ist der Fleisch-Import von 60.000 auf 85.000 Kälber gestiegen. Mehr als die Hälfte der EU-weit jährlich 4,5 Millionen geschlachteten Kälber werden in ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 28.10.2020 um 10:39 auf https://www.sn.at/salzburg/politik/in-der-landwirtschaft-ist-kein-platz-fuer-romantik-68597704