Politik

In Gneis formiert sich Initiative

"Früh dran", aber Anrainer wollen bei Wohnprojekt nicht überfahren werden

In Gneis sollen nach der Verbauung der Bär-Gründe noch einmal 250 Wohnungen kommen. Heimat Österreich Geschäftsführer Stephan Gröger sprach mit den Stadt Nachrichten erstmals über die Pläne. SN/robert ratzer
In Gneis sollen nach der Verbauung der Bär-Gründe noch einmal 250 Wohnungen kommen. Heimat Österreich Geschäftsführer Stephan Gröger sprach mit den Stadt Nachrichten erstmals über die Pläne.

Im Stadtteil Gneis gibt es seit voriger Woche eine neue Bürgerinitiative: "Bürger für Gneis." Anlass ist ein geplantes Bauvorhaben der Heimat Österreich. Der Bauträger hat vor, auf der Wiese vis-à-vis der Gneiser Kirche (entlang der Berchtesgadener Straße) rund 250 Wohnungen zu bauen. Stephan Gröger, Direktor der Heimat Österreich, bestätigt im Gespräch mit den Stadt Nachrichten diese Pläne. Mit der Stadt sei momentan vereinbart, vorne an der Straße viergeschoßig zu bauen. Hinten - in Richtung der Anrainer - würden maximal drei Geschoße kommen, die Gebäude damit nicht höher ausfallen als jene der Anrainer, sagt Gröger, der selbst in nächster Nähe wohnt: "Wir haben größtes Interesse an einer für den Stadtteil verträglichen Verbauung." 60 bis 70 der geplanten Wohnungen würden als Eigentumswohnungen gebaut, die man schließlich auch verkaufen wolle.

Anrainer: Momentan herrscht eine gute Gesprächsbasis

Den Anrainern geht es darum, nicht überfahren oder nach dem "Muster in anderen Stadtteilen" zubetoniert zu werden. "Es geht uns nicht darum, das Projekt komplett zu verhindern. Es soll sich nur in die gewachsene Struktur einfügen", sagt Peter Wenger. Den Mann aus der Gneisfeldstraße - er ist Immobilienmakler - haben seine Nachbarn zum Sprecher gemacht. Man wisse, dass man früh dran sei, wolle aber auf jeden Fall eingebunden werden, sagt Wenger, vor allem, was Fragen wie die Verkehrslösung oder die Notwendigkeit neuer Infrastruktur angehe. Momentan sei die Gesprächsbasis gut, sagt Wenger. Die Stadt prüft zurzeit, ob es zusätzliche Kinderbetreuungsplätze braucht. Außerdem hat sie eine Sozialraumanalyse beauftragt, die Studie soll bis Jahresende vorliegen. Ab Herbst könnte das Architekturverfahren starten. Am Donnerstag, 14. Juni (18 Uhr), findet im Schloss Hellbrunn eine Info-Veranstaltung zu dem Projekt statt. Gröger geht davon aus, dass rund 100 Anrainer kommen werden.

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